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Sabine in Baden-Baden bei "Sportler des Jahres"
Sabine in Baden-Baden bei "Sportler des Jahres" 

Alle Einträge 2009 und 2010
Tiefer Boden in Beromünster
Noch ein Sieg zum Jahresende/ 31.12.2010
(Foto: R. Schäuble)
Sabine durfte am letzten Tag des Jahres nochmals einen Sieg feiern. Beim gut besetzten internationalen Radcross in Beromünster bei Luzern stand sie zum dritten Mal in dieser Saison ganz oben auf einem Radcross-Podium. In einem spannenden Rennen, bei sehr schwierigen Verhältnissen, verwies sie nach 40:36 Minuten die Schweizer Meisterin Jasmin Achermann mit 29 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Deutsche Radcross-Vizemeisterin Elisabeth Brandau (Stuttgart).
Nach dem Start des UCI-Weltranglisten Rennens war es zunächst die Schweizerin Achermann die das Tempo vorgab und einen kleinen Vorsprung herausfuhr. In der zweiten von insgesamt fünf Runden gelang es allerdings Sabine wieder zur Führenden aufzuschließen. Eine Runde später fand sie in einer Passage mit sehr tiefem Geläuf die bessere Spur und setzte sich an die Spitze. Von da an gelang es der Schweizer Meisterin nicht mehr das dem Tempo von Sabine zu halten und verlor Meter um Meter. Diese summierten sich bis ins Ziel auf einen beruhigenden Vorsprung von 29 Sek. „Das lief heute richtig gut. Am Anfang war ich noch etwas müde, kam dann aber immer besser ins Rennen. Der Untergrund war sehr tief, was mir aber eher entgegenkam. Ich denke auf dem Ergebnis kann ich mit Blick auf die WM aufbauen. Die zuletzt im Weltcup recht erfolgreiche Achermann ist da sicher eine gute Referenz “, so Sabine im Ziel. „Das nächste Rennen wird für mich die Deutsche Meisterschaft in Lorsch sein. Da will ich aufs Podium, was aber nicht einfach werden wird, da es wohl ein sehr schneller Kurs ist, der ganz andere Anforderungen haben wird als die WM Strecke in St. Wendel“, so die Einschätzung von Sabine, die in Beromünster auch ihr letztes Rennen mit dem bisherigen Bikepartner Ghost gefahren ist. „Nach vier gemeinsamen, sehr erfolgreichen Jahren war das letzte Rennen sicher etwas Spezielles. Für die gemeinsame Zeit bedanke ich mich auch im Namen meines Teams herzlichst. Ein großer Dank geht natürlich auch an alle andern Partner des Teams, die uns dieses und in den Jahren zuvor so großartig unterstützt haben “
 Sabine mit Begleitung in Dagmersellen
Sieg in der Schweiz/ 26.12.2010
(Foto: R. Schäuble)
Gut einen Monat vor der Cross-WM gelang Sabine nach einer souveränen Leistung beim traditionsreichen Weihnachts-Rad-Cross in Dagmersellen/ Luzern der zweite Saison-Sieg. Nach einer Fahrzeit von 40:38 Min lag sie im Ziel 22. Sek vor Mountainbike Europameisterin Katrin Leumann (SUI), die in der zweitletzten Runde die Tempo-Verschärfung von Sabine nicht mehr folgen konnte. „.Es war nicht einfach heute. Die Strecke war sehr glatt und man musste sehr vorsichtig sein. Ansonsten habe ich mich recht gut gefühlt, so dass mit Blick auf die Weltmeisterschaften in einem Monat der Fahrplan stimmen dürfte. Neben der Rennbelastung war es auch wichtig die max. Anzahl Weltranglistenpunkte zu mitzunehmen. Das hat perfekt funktioniert“ zog Sabine Spitz vom „Weihnachtlichen“ Einsatz eine positive Bilanz.
Auf einem äußerst tückischen, schneebedeckten Untergrund setzte sich Sabine von Beginn an die Spitze des Feldes und diktierte das Tempo. Dem folgte schon nach einer halben Runde lediglich noch Katrin Leumann. Nach einem Ausrutscher von Sabine übernahm die Schweizerin kurzzeitig die Führung, wobei es ihr nie gelang entscheidend Boden gut zu machen. In der zweitletzten Runde suchte Sabine dann die Entscheidung und attackierte. Schnell gewann sie einige Meter Vorsprung, der bis zum Beginn der letzten Runde auf ein Polster von 16 Sek. angewachsen war. Auf den verbliebenen 2,7km war Sabine der Sieg dann nicht mehr zu nehmen.
Als nächste Einsätze auf dem Crossrad steht als Zwischenziel auf dem Weg zu WM für Sabine die Deutschen Meisterschaften am 09.01. in Lorsch/ Hessen auf dem Plan. Vorher wird sie noch - aller Voraussicht - am letzten Tag dieses Jahres ein weiteres Vorbereitungs-Rennen in der Schweiz bestreiten.
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 Vorstart Cross Weltcup
Aus der letzten Reihe/ 21.12.2010
(Foto: R. Schäuble)
Aus Mangel an Punkten sowohl im Weltcup als auch in der Weltrangliste der „Radcrosser“ wurde Sabine als Letzte der insgesamt 50 Teilnehmerinnen des vierten Laufes zum Radcross-Weltcup in Kalmthout bei Antwerpen aufgerufen. Da klang sogar der belgische Sprecher etwas überrascht als er „Last but not least“ die Mountainbike Olympiasiegerin zum Ende des Start-Prozederes auf der Startliste vorzulesen hatte. Aber es war der erste Weltcup für Sabine, so dass dies alles seine Richtigkeit hatte. Dass die Cross-Rennen lediglich an die 40 Min. dauern machte die primäre Aufgabe für Sabine - möglichst viele Punkte zu sammeln um beim geplanten WM Start in St. Wendel eine etwas bessere Ausgangssituation zu haben - nicht einfacher. Am Ende war sie als drittbeste Deutsche 18. und sah sich mit Blick auf die WM in St. Wendel im Soll, obwohl vielleicht noch ein wenig mehr möglich gewesen wäre.

Es war eigentlich die erste echte Nagelprobe für Sabine in ihrer diesjährigen Cross-Saison. Fünf Jahre nachdem sie zum letzten Mal bei einem Cross-Weltcup am Start war, setzte sich die Mountainbike-Olympiasiegerin auf Schnee bedecktem und sehr glatten Boden gut in Szene. Überraschend gelang es ihr schon in der ersten Runde aus der letzten Startreihe unter die Besten 20 zu fahren. Allerdings ging es auf den verbleibenden vier Runden nicht mehr entscheidend weiter nach vorne. Schon bis auf wenige Sekunden auf eine grössere Gruppe um Rang 10 herangefahren, machte ihr ein kleiner Fahrfehler wieder einen Strich durch die Rechnung so dass die Konkerentinnen wieder entwischt waren. Imme wieder schlichen sich auf dem rutschigen und sehr engen Gelände kleine Fahrfehler ein und auf den letzten 300 Metern machte auch noch die Schaltung ein paar Probleme was sie auf der Zielgeraden nochmals zwei Plätze gekostet hatte. So summierten sich die Sekunden und Sabine konnte sich nur noch bis auf Rang 18 verbessern. Auf Siegerin Katherine Compton (USA, 38:18) hatte sie im Ziel 2:38 Min Rückstand.
„Am Start bin ich ganz gut weg gekommen. Die Strecke war schwer zu fahren, hat aber sehr viel Spaß gemacht. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden obwohl noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Aber ich denke, ich bin ganz gut im Soll mit Blick auf die WM in St. Wendel, wo die Anforderungen ganz andere sein werden“, kommentierte die Südbadenerin ihr Rennen. Mit Ex-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel und Sabrina Schweizer lagen nur zwei Deutsche vor ihr.
Schon am Samstag hatte Sabine in Antwerpen beim traditionsreichen Scheldecross direkt in Stadtnähe Platz sechs belegt. Neben dem Ziel zusätzliche Punkte für die Weltrangliste zu sammeln, war dieser Einsatz auch nützlich um sich an die winterlichen Streckenverhältnisse zu gewöhnen. Außerdem ist jedes Cross-Rennen in Belgien ein echtes Erlebnis. So tummelten sich auf dem Gelände direkt am Schelde-Fluss am Samstag Mittag trotz TV Live-Übertragung über 10.000 Zuschauer.
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 Podium in Wetzikon
Gelungene Generalprobe/ 14.12.2010
(Foto: R. Schäuble)
Sabine hat am vergangenen Sonntag den ersten ernsthaften Wettkampftest im Rad-Cross, erfolgreich absolviert. Beim Rennen in Wetzikon gelang ihr als Dritte der Sprung aufs Podest. Dabei musste sie sich nur Ex-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel (Freiburg) und der Britin Helen Wyman geschlagen geben.
„Gegen diese starke Konkurrenz war das eine echte Standortbestimmung. Das Ergebnis ist für die erste richtige Belastung gut und ich denke, ich bin im Soll“, kommentierte Sabine ihren Wettkampf in der Schweiz. Gegen die beiden Weltklasse-Cross-Spezialistinnen Kupfernagel und Wyman konnte Sabine noch nicht mithalten. Das hatte sie auch gar nicht anders erwartet, zumal die beiden Konkurrentinnen bereits mitten in der Winter-Saison stehen.
Auf dem schwierigen weil tiefen Untergrund in Wetzikon musste Sabine das Duo schon in der ersten Runde ziehen lassen und kämpfte dahinter mit der deutschen Cross-Vizemeisterin Elisabeth Brandau (Stuttgart) um den dritten Platz. Das Duell wurde in der vorletzten Runde dann aber durch einen Kettenklemmer bei Brandau vorzeitig zugunsten von Sabine entschieden, wobei sie eine Runde davor einen schon herausgefahrenen Vorsprung von gut 100m bei einem missglückten Radwechsel verspielte.
Sabine kam mit 2:27 Minuten Rückstand auf Hanka Kupfernagel und 1:42 hinter Helen Wyman ins Ziel und blickte mit vorsichtigem Optimismus auf das Weltcup-Rennen, das am kommenden Sonntag im belgischen Kalmthout stattfindet. „Das ist ein sehr winkliger Kurs und ich darf da sicher nicht zu viel erwarten weil ich aus der letzten Reihe starten muss. Aber ich hoffe einige Weltranglistenpunkte für einen besseren Startplatz sammeln zu können“, so Sabine, die sich für die Cross-Weltmeisterschaft Ende Januar in St. Wendel qualifizieren möchte.
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 Erneut auf dem Podium in Dielsdorf
Zweites Podium/ 15.11.2010
(Foto: R. Schäuble)
Beim zweiten Cross-Rennen der Saison stand Sabine erneut auf dem Podium. Beim int. „Crossquer“ von Dielsdorf war nur die Schweizer Meisterin Jasmin Achermann auf dem absolut flachen aber sehr aufgeweichten Kurs nahe dem Flughafen Kloten schneller als Sabine, die in der zweiten Runde einen kleinen Ausrutscher zu verkraften hatte. Obwohl dann der Abstand von knapp zwei Minuten zur Siegerin vielleicht etwas groß ausgefallen war zeigte sie sich mit dem Rennen sehr zufrieden. „Für mich war es ein weiteres wertvolles Rennen um Erfahrungen zu sammeln und Gefühl für Rennrhythmus und Crossrad zu bekommen. Ich habe hier eine ganz andere Strecken-Charakteristik vorgefunden als letzte Woche, was natürlich optimal ist, auch wenn mir die Laufpassagen nicht so gefallen haben. Ich bin sehr froh, dass heute das Rennen recht stark besetzt war“ sagte Sabine nach dem Rennen.
Auf dem absolut flachen Kurs war der Boden teilweise so stark aufgeweicht, dass einige recht lange Passagen nur zu Fuß mit dem Rad auf der Schulter bewältigt werden konnten. Das war natürlich gar nicht nach dem Geschmack von Sabine, aber ganz sicher ein gutes Training, da so etwas im Rad-Cross durchaus üblich ist. Eine weitere Schwierigkeit waren die vielen sehr engen Richtungsänderungen, so dass ständig neu angetreten werden musste. „Da ist es sehr wichtig spritzig zu sein. Etwas was mir im Moment noch extrem fehlt. Mann merkte aber eigentlich in allen Streckenteilen, dass die Schweizerin eine absolute Spezialistin ist und sich in sehr guter Form präsentierte, so dass sich wie erwartet keine reelle Chance hatte ihren Sieg zu gefährden“ analysierte Sabine das Rennen. So zeigte Achermann schon von Start weg, dass sie nicht umsonst vor Wochenfrist Platz 7 bei den Europameisterschaften belegte und setzten sich gleich von den übrigen Konkurrentinnen ab. Dahinter gab es einen spannenden „Mountainbike“-Zweikampf zwischen Sabine und der aktuellen MTB-Europameisterin Katrin Leumann (SUI). Nach rund einem Drittel der Renndistanz noch gleichauf, setzte sich Sabine auf verbliebenen 5 Runden immer weiter ab und entschied letztlich klar dieses Duell für sich. Am Ende hatte sie nach einer Fahrzeit von 43:02 Min zwar eine Rückstand von 1:58 Min auf die Siegerin aber auch eine sichern Vorsprung von 37 Sek. auf die Drittplazierte. Nach dem sehr spontanen und für sie sehr frühen Start bei ersten Wettkämpfen, wird Sabine das nächste Cross-Rennen aller Wahrscheinlichkeit erst Mitte Dezember bestreiten. Kurz vor Weihnachten soll dann auch der erste Einsatz bei einem Weltcup folgen. Bis dahin will Sabine noch ein paar Trainingskilometer sammeln.
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Erster Sieg im Cross/ 07.11.2010
(Foto: R. Schäuble)
Beim ersten Start im Radcross – der Winterdisziplin des Radsports - war Sabine auf Anhieb erfolgreich und siegte beim internationalen „Radquer“ in Frenkendorf/ Basel nach einer Fahrzeit von 40:48 Min. mit 12 Sek. Vorsprung auf die Schweizerin Lise Müller und 48 Sek. vor Daniela Bresciani (ITA). Sehr spontan zur Teilnahme entschlossen, stand für Sabine im Fordergrund das Gefühl für das ungewohnten Querfeldein-Material (Rennrad mit etwas breiteren Reifen) und für den speziellen Wettkampfrhythmus des Radcross wieder zu entwickeln. Erst vor wenigen Tagen hat Sabine nach der Wettkampf- und Trainings-Pause mit leichten Trainingseinheiten begonnen. Dass die Umstellung und der Einstieg auf von Beginn an so gut funktionieren würde hätte Sabine allerdings nicht gedacht. „Ich bin überrascht, dass ich mich ohne Vorbereitung und Fahrpraxis auf dem rutschigen Untergrund so gut durchsetzten konnte, auch wenn die Konkurrenz aufgrund der parallelen Europameisterschaften nicht so groß wie üblich war. Das Fahrgefühl auf dem Querfeldeinrad ist doch ganz anders als auf dem MTB. Aber es hat Spaß gemacht und je länger das Rennen dauerte desto besser fand ich meinen Rhythmus“ freute sich Sabine über den unverhofften Erfolg.
Nach der Ersten von insgesamt fünf 3km langen Runden noch in Lauerstellung, ergriff Sabine schon in der zweiten Runde die Initiative. Dieser Tempoverschärfung folgte lediglich die Schweizerin Müller. In der letzten Runde setzte sich Sabine dann aber von ihrer Begleiterin ab und siegte souverän.
Mit dem Erfolg wurde Sabine im Entschluss bestärkt, in diesem Winter wieder etwa intensiver als in den letzten Jahren – als diese lediglich zu Auflockerung des Trainingsalttag dienten - Radcross-Rennen zu bestreiten. Dabei hat sie sich das Ziel gesetzt bei den Weltmeisterschaften in St. Wendel Ende Januar dabei zu sein. „Ich will in St. Wendel starten“ gibt Sabine die persönliche Zielsetzung vor. Im Winter 2004/2005 stieg Sabine erstmals auf das ungewohnte Querfeldeinrad - das sich deutlich von einem Mountainbike unterscheidet – und fand sich auch dort auf Anhieb zurrecht. Bei den Weltmeisterschaften 2005 – ebenfalls in St. Wendel - sorgte Sabine mit der Silbermedaille für einen Deutschen Doppelsieg. Ob sie wieder in die Weltspitze vorstoßen kann, ist sicher noch ungewiss. Denn auch im Radcross ist bei den Elite-Damen die Leistungsdichte in den letzten 6 Jahren deutlich nach oben gegangen.
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 Sabine mit Lisa Brandau
Deutsche Marathon Meisterin / 26.09.2010
(Foto: R. Schäuble)
Im letzten Mountainbike Rennen der Saison hat Sabine im hessischen Biebertal den DM Titel über die Mountainbike Marathon Distanz gewonnen. Beim Gewinn des insgesamt zwölften DM Titels zeigte sie eine souveräne Leistung und bestätigte damit die auch zuletzt noch sehr gute Form, obwohl sie seit den Weltmeisterschaften kaum mehr zum trainieren gekommen ist. Sabine gewann auf dem eben so schweren wie schönen 86 km langen Kurs rund um den „Dünsberg“ in einer Zeit von 4:16 Std, mit einem Vorsprung von 1:20 Min auf die zweitplatzierte Birgit Söllner (Nürnberg) „Das war ein glänzender Abschluss eines sehr speziellen Jahres für mich. Ich freue mich sehr, auch den DM Titel über die Marathon Distanz gewonnen zu haben. Die Veranstalter haben einen super Job gemacht, mit einer wirklich meisterschaftswürdigen Strecke und einer hervorragenden Organisation. Toll waren auch die vielen Fans an der Strecke“, war Sabine im Ziel rundum zufrieden.
Sabine zeigte am südlichen Rand des Westerwalds eine sehr souveräne Vorstellung. Auf den ersten 60 Kilometern war das Rennen vor allem von der Taktik bestimmt und damit offen. Beim ersten Anstieg hinauf zum Dünsberg (dieser war insgesamt dreimal zu bewältigen) setzte sich Sabine mit Elisabeth Brandau (Schönaich) und Birgit Söllner (Nürnberg) ein Trio vom restlichen Feld ab. Durch technische Probleme verlor Söllner zunächst den Anschluss, so dass das verbliebene Duo nach 25 Kilometern einen Vorsprung von 40 Sekunden hatte. Doch Brandau konnte das Tempo von Sabine nicht mitgehen. „Elisabeth konnte die Geschwindigkeit nicht halten und ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht unbedingt die Entscheidung gesucht und bin deshalb einen eher lockeren Rhythmus gefahren, sodass Birgit uns wieder eingeholt hat. Dann sind wir eine Zeit lang nur so dahin gerollt und haben uns gegenseitig neutralisiert“, schilderte Sabine diese Phase, die etwa bis Kilometer 60 andauerte. Dann ging es in eine flache Singletrailpassage. Die nutzte Sabine zur Attacke. „Ich habe angegriffen und es hat sich eine Lücke aufgetan. Ich bin schon überrascht, dass die Form noch immer so gut ist.“, erklärte Sabine, die nach dem Angriff den Vorsprung kontinuierlich bis auf knapp2 Min ausbaute und so ihren zwölften Deutschen Meistertitel, der dritte im Marathon, unter Dach und Fach brachte. Es war seit den Weltmeisterschaften auch der dritte Sieg in Folge für Sabine.
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 Sabine auf dem Weg zum Sieg im Finale
Perfektes Bundesliga Finale / 22.09.2010
(Foto: R. Schäuble)
Mit beeindruckender Form präsentierte sich Sabine im letzten Cross-Country Rennen der Saison 2010. Beim Finale der international stark besetzten Mountainbike Bundesliga in Saalhausen zeigte sie mit einem Start-Ziel Sieg vor der Teamkollegin Lisi Osl (AUT), dass die WM Form trotz vieler Verpflichtungen seit der Rückkehr noch konservieren und punktgenau abrufen konnte. Schon in der zweiten Runde setzte sich Sabine ab und siegte über die Distanz von 30 km in 1:34:40 Std.
Sie war nach dem Bundesliga-Rennen in Saalhausen selbst erstaunt, in welcher Verfassung sie den Wettkampf bestreiten konnte. Ihrer Renngeschwindigkeit konnte keine Konkurrentin folgen. Weder Teamkollegin Lisi Osl noch die achtfache Weltmeisterin Gunn-Rita Dahle (Nor). Bereits in der zweiten Runde zog sie ihren beiden Begleiterinnen nach einer kniffligen Singletrailpassage und anschließendem langen Flachstück auf und davon. Nachdem diese wieder etwas näher kamen, reagierte Sabine mit einer Tempoverschärfung in der vorletzten Runde was den Abstand wieder auf das „normale Maß“ brachte. „Ich bin anfangs mein Tempo gefahren, wobei ich selbst überrascht war, dass es nach zwei Wochen in denen das Training nicht im Vordergrund stand, einen solch hohen Rhythmus gehen konnte“, freute sich die Olympiasiegerin über ihren zweiten Bundesliga-Sieg in diesem Jahr. Nachdem dies eigentlich der letzte Mountainbike-Start nun zu Ende gehenden Mountainbike-Saison hätte sein sollen, hat sich Sabine doch noch dazu entschlossen die Deutschen Meisterschaften über die MTB-Langdistanz am kommenden Wochenende in Bibertal bei Gießen zu bestreiten. Sie hofft, dass die Form noch ausreicht um sich den zwölften Nationalen Meistertitel zu sichern. Im letzten Jahr hatte Sabine auf den Start bei den Marathon Meisterschaften verzichtet.
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Sieg beim Vulkaneifel-Marathon / 12.09.2010
(Foto: R. Schäuble)
Sabine hat am letzten Wochenende in Daun den Vulkaneifel-Marathon gewonnen. Nach der Distanz von 100 Kilometer bezwang sie in 4:10:22 Stunden – Platz 15 von allen Startern - die WM-Fünfte Birgit Söllner aus Nürnberg. Für Sabine, die mit ihrem vollgefederten GHOST WM-Bike unterwegs war, waren die 100 Kilometer durch die schöne Vulkanlandschaft in der Eifel allerdings kein Spaziergang. Nach dem schweren Cross-Country WM Rennen eine Woche zuvor und der Rückkehr aus Kanada am Dienstag, fühlte sie sich noch nicht 100%ig fit. Gerade in der Anfangsphase viel es schwer, der Ex-Straßenfahrerin Söllner zu folgen, die von Beginn an mächtig Druck machte. Trotzdem gelang es dieser nicht mit ihren frühen Attacken Sabine zu distanzieren.
Sabine setzte dann ihren eigenen Angriff am letzten Berg, gut zehn Kilometer vor dem Ziel und hatte Erfolg. Bis ins Ziel fuhr sie bei schönem Wetter aber von vielen Regenfällen noch recht nassem und aufgeweichtem Untergrund einen Vorsprung von 37 Sekunden heraus.
„Das war ein hartes Stück Arbeit heute“, bekannte Sabine nach ihrem Sieg, für den sie 2300 Höhenmeter bewältigen musste. Sie lobte aber auch den schönen Kurs rund um die drei Dauner Maare, die Vulkanseen der Eifel, denen sie während des Rennens – trotz des sehr hohen Tempos - wenigstens ein kleines bisschen Aufmerksamkeit schenken konnte. Auch den Veranstaltern zollte sie ein dickes Lob. „Die sind hier sehr engagiert und es war rund um den Marathon eine Menge geboten“, fand Sabine.
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Platz 8 bei der WM / 05.09.2010
(Foto: A. Küstenbrück)
Sabine hat durch einen Schaltungs-Defekt in Mont Sainte Anne, Kanada eine WM-Medaille verpasst und ist Achte geworden. Sie fand nach dem Start gut ins Rennen und war von Beginn an in einer insgesamt fünf Fahrerinnen starken Gruppe, die sich schon nach der ersten Runde deutlich vom übrigen Feld abzusetzen konnte. Nach einer Attacke der späteren Siegerin Maja Wloszczowska (POL) fiel Sabine zwar kurzzeitig auf Rang 5 zurück, blieb aber mit konstanten Rundenzeiten stets auf Schlagdistanz zu den Medaillenplatzierungen. Die Taktik schien aufzugehen. Eingangs der zweitletzten Runde lag sie schon auf Rang vier. Durch einen gebrochen Umwerfer der Schaltung wurde der Vorwartsdrang aber abrupt gestoppt. Zwar gelang die notdürftige Reparatur, doch ein Zeitverlust von gut 2 Min. machte alle Hoffnung auf eine im Vorfeld kaum für möglich gehaltene Top 3 Platzierung zunichte. Am Ende wurde es für Sabine Rang 8 mit einem Rückstand von 2:32 Min. auf die neue Weltmeisterin Wloszczowska (1:48:21). Dahinter gewann die Titelverteidigerin Irina Kalentieva (RUS) Silber mit 45 Sek. Rückstand auf die Polin, vor Willow Koerber (USA) auf Rang 3. Sabine war entsprechend enttäuscht. „Die Form war da für das Podium war da. Das ist sicher die positive Erkenntnis für mich nach dieser schwierigen Saison. Es ist aber sehr ärgerlich, dass kein zählbares Ergebnis daraus wurde. Aber ich habe gezeigt, dass der Traum einer Medaille zu Recht da war, Schade“, sagte Sabine im Ziel.

Es hätte der krönende Abschluss einer nicht ganz einfachen Saison werden können. Sabine zeigte von Beginn an, dass sie einmal mehr zu einer Anwärterin auf eine Medaille gehörte. Zwar hatte die Silbermedaillen Gewinnerin von Peking Maja Wloszczowska in Runde zwei des absehbar langen und sehr schweren Rennens einen Angriff gestartet dem niemand folgen konnte, doch in der Verfolgung duellierten sich Catharine Pendrel (CAN), Irina Kalentieva (RUS), Willow Koerber (USA) und Sabine um die verbliebenen Medaillen. Sabine hielt sich Anfangs noch etwas zurück um das Treiben ein wenig aus der Ferne zu betrachten. Erst im letzten Renndrittel forcierte sie die Gangart und schloss schnell zu Kalentieva auf, um zu überhohlen und mit der Russin am Hinterrad bis auf sechs Sekunden an das Duo Pendrel/Koerber heranfahren, als es passierte: Am Umwerfer der Schaltung brach ein Leitblech - vermutlich ein Materialfehler - der den Antrieb komplett blockierte. Zwar gelang es Sabine den Schaden im wahrsten Sinne des Wortes so „hinzubiegen“, dass sie weiterfahren konnte, doch der Zeitverlust und die eingeschränkte Funktion der Schaltung ließen die Medaillenträume jäh zerplatzen. Zwischenzeitlich auf Platz 11 zurückgefallen, kämpfte sich die Olympiasiegerin mit Moral und der drittbesten Rundenzeit wieder auf Rang acht nach vorne. Betrachtet man Abschnittszeiten der letzten Runde so wird die Aussage der möglichen Medaille unterstrichen. Sabine war 18 Sekunden schneller als Kalentieva, die Silber gewann und auch deutlich schneller als Koerber, die Bronze mit nach Hause nahm. Eine positive Erkenntnis aus dem WM-Rennen blieb so: Sabine ist wieder zurück in der Weltspitze.
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 Sabine auf Ihrer Silber Runde
Perfekter WM Auftakt / 02.09.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine hat bei der Weltmeisterschaft der Mountainbiker in Mont Sainte Anne (CAN) mit dem Team die Silbermedaille gewonnen. Mit der schnellsten Runde bei den Damen war sie wesentlich mitverantwortlich für das erste Deutsche WM-Edelmetall überhaupt in diesem Wettbewerb. Gold ging an die Favoriten aus der Schweiz, die Bronze Medaille nach Tschechien.
Für Sabine war es ein besonderer Moment. Schon oft war die deutsche Mannschaft mit einer aussichtsreichen Besetzung in den Team-Wettkampf gegangen, doch in elf vorherigen Anläufen war es immer schief gegangen. Mal durch einen Einbruch, mal durch einen Sturz oder öfter auch durch Defekte. Deshalb hatte Sabine den Einsatz in Mont Sainte Anne schon als ihren letzten im Team deklariert. „Das muss ich mir jetzt noch einmal überlegen“, schmunzelte sie nach der Pressekonferenz. „Eine Team-Medaille ist schon was Spezielles, weil es die Summe der Einzelleistungen ist. Da freut man sich auch gemeinsam.“ Eine starke Mannschaftsleistung war letztlich auch die Basis für den Erfolg im Mountainbike Team-Wettbewerb, den es seit 1999 in dieser Form gibt. Manuel Fumic (Kirchheim) übergab an zweiter Position an Junior Julian Schelb (Münstertal), der als Dritter aus seiner 4,6 km langen Runde kam, um dann Sabine ins Rennen zu schicken.
Anfangs noch am Hinterrad von Europameisterin Katrin Leumann (SUI) setzte sich Sabine Spitz schnell von der Schweizerin ab, um im zweiten Renndrittel auch die Führende Katerina Nash (CZE) zu überholen. Dies sollte für Sabine dann auch die schnellste Runde aller gestarteten Damen sein, was sie als gutes Omen für das Einzelrennen am kommenden Samstag wertet, auch wenn die Top-Favoritinnen beim Teamrennen nicht am Start waren. „Ich habe mich gut gefühlt und konnte auf der sehr schwierigen Runde meinen Rhythmus finden“, erklärte Sabine, die als letzten Deutschen Starter U23-Fahrer Marcel Fleschhut (Freiburg) auf Rang zwei ins Rennen schickte. Dieser machte zwar einen Platz gut, wurde aber kurz vor dem Ziel erwartungsgemäß noch vom Schweizer Ralph Näf eingeholt, der in 1:06:00 Std. den Titel für die Schweiz gewann. Fleschhut kam mit 18 Sekunden Differenz ins Ziel. Damit war die insgesamt elfte WM-Medaille für Sabine perfekt: „Das ist ein super Auftakt mit dem ich gar nicht gerechnet habe und stimmt mich zuversichtlich für das Rennen am Samstag“, meinte sie.
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 Sabine auf der WM Strecke
Traum von WM Medaille / 01.09.2010
(Foto: Ralf Schäuble)

Medaillen sind die Maßstäbe bei Meisterschaften, sie prägen die Wahrnehmung von Erfolg. Eine Medaille bei der WM in Kanada, davon träumt auch Sabine bei der 16. Cross-Country-WM ihrer Karriere. Sie besitzt das Edelmetall schon in allen Farben und trotzdem ist sie ehrgeizig genug, um sich ihre insgesamt elfte WM-Medaille zum Ziel zu setzen. Die Olympiasiegerin ist sich bewusst, dass es vermutlich schwieriger wird, als in den Jahren zuvor, dass sie selbst nicht zu den großen Favoritinnen gehört, weil ihre Saison geprägt war vom verspäteten Einstieg und davon, dass sie bei den gefahrenen Weltcup-Rennen gar nie in den direkten Vergleich mit der Konkurrenz kam, weil ihre Startposition zu schlecht war. Ein Grund sich zu verstecken ist das für Sabine allerdings nicht. Schließlich hat sie sich konzentriert auf die WM vorbereitet. „Ich wäre nicht Sabine Spitz, wenn ich sagen würde, ich habe den Gedanken an eine Medaille völlig gestrichen. Aber sicher ist es äußerst schwer. Ich fühle mich gut, aber was das wert ist, kann ich kaum sagen“, erklärt sie.
Überhaupt ist die WM-Konkurrenz vom Papier her so offen wie selten. In sechs Weltcup-Rennen gab es fünf verschiedene Siegerinnen und elf verschiedene Namen unter den besten drei.
Die ersten beiden Trainingstage in Kanada verliefen für Sabine noch nicht ganz nach Wunsch. Zwar kam Sie mit technisch wie konditionell sehr anspruchvollen Runde gut zurecht, doch fühlte sie sich noch recht müde. Die Reise und Zeitumstellung zum einen aber auch das überraschende drückend schwüle Wetter hier am St. Lorenz Strom hatte da wohl ihre Spuren hinterlassen. „Ich konnte mich nicht richtig belasten und war noch ziemlich schlapp. Aber ich habe ja noch ein wenig Zeit und gestern ging es auch schon deutlich besser als ich die Vorbelastung für das heute anstehende Staffelrennen gemacht habe.“ so die Einschätzung von Sabine.
Eröffnet wird die WM am Mittwoch mit dem Team-Relay. Sabine Spitz wird für Deutschland an den Start gehen. Was auch immer das Resultat sein wird, es ist auch eine Gelegenheit die Runde im Wettkampftempo zu bestreiten.
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 In der Vierer Gruppe in die letzte Runde
WM-Fahrplan stimmt / 23.08.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine war nach ihrem Trainingslager im Schweizer Engadin mit ihrem Wettkampftest mit Blick auf die Weltmeisterschaften in zwei Wochen, beim Finale des Racer Cup in Basel/Muttenz sehr zufrieden. Mit nur zehn Sekunden Rückstand auf Europameisterin Katrin Leuman (SUI) belegte Sabine Rang 4. Das spannende Rennen wurde im Sprint einer Dreigruppe entschieden.
Das Ergebnis, das Sabine eigentlich am meisten interessierte, war das Feedback ihres Körpers. Nach dem Training seit der Marathon-Weltmeisterschaft war der Verlauf des Rennens im Reitstadion Schänzli auf jeden Fall eine positive Rückmeldung des Organismus, dem sie in den letzten Wochen trotz teils widriger Bedingungen ein recht intensives Programm zugemutet hatte. Sabine blieb bis zur letzten von sieben Runden in der vierköpfigen Spitzengruppe, in der die Lokalmatadorin Katrin Leumann und Marathon-Weltmeisterin Esther Süss den Ton angaben. Das Schweizer Duo schien am einzigen Anstieg der 6,0 Kilometer langen Runde mit ihren nur 90 Höhenmetern am stärksten. Doch trotz einiger Attacken schafften es die beiden Eidgenossinnen nicht Sabine und Marielle Saner (SUI) abzuhängen.
„Ich war nach dem Programm im Trainingslager froh, dass ich recht gut mitfahren konnte. Ich denke, das Rennen mit den ständigen Tempowechseln war jetzt genau das Richtige für mich. Den Feinschliff für die WM kann ich mir in den nächsten Tagen noch holen“, meinte Sabine nach dem Rennen. Dass sie einen Podestplatz verpasste, hing mit einem Fahrfehler in der letzten Abfahrt zusammen. „Ich habe mich verbremst und bis ich wieder auf dem Bike war, da war eine Lücke zu der Gruppe da“, erklärte die Deutsche Meisterin. Natürlich ärgerte sie sich ein wenig, dass sie durch den Lapsus nicht mehr in die Sprintentscheidung der drei Schweizerinnen mit eingreifen konnte, aber letztlich war ihr die Erkenntnis wichtiger: „Für die WM bin ich im Fahrplan“
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Die 10. WM-Medaille / 09.08.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine hat bei den Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften in St. Wendel die Silbermedaille gewonnen. Nach einem Hinterrad-Defekt bei Kilometer 60 schienen die Chancen auf eine WM-Medaille schon verloren. Durch ein perfektes Teamwork des central Pro Teams und eine tolle Aufholjagd, holte Sabine hinter Favoritin Esther Süss (SUI) dann doch noch ihre insgesamt 20. internationale Medaille und 10. WM-Medaille.
Ein „hätte, wenn und aber“ kam Sabine nicht über die Lippen. Unter dem Jubel des Saarländer Publikums hatte sie nach 107,93 Kilometer die Ziellinie überquert und die Fragen der zahlreichen Journalisten mit einem Lächeln quittiert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Silbermedaille. Wie es ohne den Defekt gelaufen wäre, das ist Spekulation“, erklärte sie. Dabei wusste sie sehr genau, dass sie das Edelmetall vor heimischem Publikum auch ihrer central Teamkollegin Anja Gradl zu verdanken hatte, und schickte gleich ein dickes Dankeschön an die Adresse der 24-jährigen. Nach etwa 60 gefahrenen Kilometern lag Sabine am Kopf einer etwa 20-köpfigen Führungsgruppe, als sich ein Nagel ins Hinterrad bohrte. Damit wussten die Konkurrentinnen, dass die Titelverteidigerin erst mal aus dem Rennen war, nachdem man sich bis dahin lediglich belauert hatte. „Die haben das gesehen und natürlich auch sofort entsprechend forciert“, erklärte Sabine im ZDF-Interview.
Anja Gradl lag zu diesem Zeitpunkt knapp hinter der Führungsgruppe. Als die DM-Zweite bei ihrer Teamkollegin angelangt war, zögerte sie keinen Augenblick und baute ihr Hinterrad aus. So ging es für Sabine mit einer Verzögerung von etwa eineinhalb Minuten wieder weiter.
Während an der Spitze eine sechsköpfige Spitzengruppe Tempo machte, war Sabine auf sich alleine gestellt. Platz um Platz kämpfte sie sich wieder nach vorne. Nach rund 80 km schaffte die Olympiasiegerin dann den imaginären Sprung auf das Podium, als sie zur bis dahin Drittplatzierten Blaza KLemencic (SLO) auffuhr. Die hatte dem Tempo der Titelverteidigerin nichts entgegenzusetzen, so dass eine Medaille zu diesem Zeitpunkt fast schon gesichert schien. Auf den letzten Kilometern gelang es Sabine dann auch noch die zweitplazierte Dänin Anika Langvad ins Visier zu nehmen. Einer Attacke von Sabine im letzten Anstieg vor dem Ziel konnte die Dänin dann nicht mehr folgen. Nur die Eidgenossin Esther Süss konnte sie nicht mehr gefährden. Süss überquerte in 4:33:46 Stunden 1:56 Minuten vor der Titelverteidigerin die Ziellinie. „Sicher wäre es schön gewesen das Regenbogentrikot zu behalten, aber ich bin mit Silber mehr als zufrieden. Die Form hat gepasst“, bilanzierte die 38-Jährige.
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 Sabine will "ihr" Regenbogentrikot behalten
Glücklich am Start zu sein/ 05.08.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Der August ist eigentlich ein guter Monat für Sabine. Im achten Monat des Jahres wurde sie 2008 Olympiasiegerin und vor Jahresfrist hat sie im selben Monat den Mountainbike WM Titel über die Langdistanz gewonnen. So ist es gewiss kein schlechtes Omen, dass es wieder im August um den WM Titel über die Marathon Distanz geht. Diesen würde Sabine gerne am kommenden Sonntag in St. Wendel zu verteidigen. Allerdings sind die Vorzeichen andere als noch vor einem Jahr.
Noch Anfang Dezember des letzen Jahres war nicht klar ob Sabine überhaupt nochmals auf die Rennpisten dieser Erde zurückkehren wird. Eine Operation im Leistenbereich war die Voraussetzung. Es war keine leichte Entscheidung, die pro Eingriff ausfiel, und eine lange Zeit des Stillhaltens erforderte. Damals schon dachte sie an das erste August-Wochenende 2010 und hoffte bis dorthin wieder so fit zu sein, um zumindest die Chance zu haben mit der Startnummer 1 dabei zu sein wenn der Titel neu vergeben wird. Auch wenn es einige Rückschläge gab, wird die Hoffnung erfüllt werden. Aber nicht nur das: Zwar wird Sabine nicht als Favoritin ins Rennen gehen, aber eine Medaille scheint durchaus im Bereich des Möglichen zu sein.

Vor knapp einem Monat überraschte sie sich selbst, als bei den Europameisterschaften nur wenige Sek. bis zur Bronzemedaille fehlten. Einen souverän herausgefahrenen Deutschen Meistertitel eine Woche später und Rang 7 bei ihrem letzten Weltcup zeigen, dass die Olympiasiegerin auf dem richtigen Weg ist. „Ich fühle mich gut und von Woche zu Woche spüre ich, dass die Leistungsfähigkeit besser wird. Aber wie viel das Wert ist werde ich erst am Sonntag sehen “ so die Einschätzung von Sabine. In der Tat ist die Zahl der Medaillen-Anwärterinnen groß. Als Top-Favoritin wäre vor allem die Schweizerin Esther Süss zu nennen. Im letzten Jahr Zweite hinter Sabine, ist sie in diesem Jahr in der Form ihres Lebens, wenn man sich den bisherigen Saisonverlauf anschaut. Dazu kommen Namen wie Gunn-Rita Dahle (NOR), Pia Sundstedt (FIN). Lene Byberg (NOR), Blaza Klemencic (SLO) oder auch Maja Wloszczowska (POL) die am letzten Wochenende den Cross-Country Weltcup in Italien gewonnen hat. Dabei wird auch die Taktik eine wichtige Rolle spielen, ist sich die Titelverteidigerin sicher. „Es wird ein enges Rennen, da das Sägezahnprofil der 108 km nicht so selektiv ist. Das wird auch ein Nervenspiel“ Eine Einschätzung die auch von andern geteilt wird. Die Voraussetzungen für ein sehr spannendes Rennen sind auf jeden Fall gegeben. Davon wird auch am Fernsehen etwas zu sehen sein. Das ZDF zeigt in der Sportreportage am Sonntag (17:05 Uhr) einen 4 Min Bericht aus St. Wendel.
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 Sabine im Steilstück von Champery
Von 47auf 7 / 27.07.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Mit einem kaum erwarteten siebten Platz hat Sabine den vierten Weltcuplauf der Saison in Champéry, Schweiz beendet. Es war das Resultat einer tollen Aufholjagd da die Ausgangsposition alles andere als gut war. Startplatz 47 ist immer ein Handicap, aber auf dem 4,3 Kilometer langen Kurs im Schweizer Wallis war er es noch mehr als sonst. Sehr schnell wurde es eng und weil die Strecke vom Regen sehr aufgeweicht war, blieb auch Sabine nicht viel anderes übrig als das Bike immer wieder zu schieben. „Es war sehr schwer da durchzukommen“, bekannte sie. Nach der 3,2 Kilometer langen Startrunde bedeutet dies 1:29 Minuten Rückstand auf die spätere Siegerin Nathalie Schneitter (Schweiz, 1:45:40). Dabei waren die Vorzeichen für Sabine nicht die besten vor dem Mountainbike Weltcup in Champery. Mit einem Trainingssturz im Vorfeld und der schlechten Startposition waren die Erwartungen auf dem technisch anspruchsvollen und sehr engen Kurs nicht so hoch gesteckt. Einen guten Rhythmus zu finden und möglichst viele Erfahrungen mitzunehmen auf dem WM Kurs des nächsten Jahres waren die primären Zielsetzungen.
Sabine fand gut ins Rennen und machte schon auf den ersten Kilometern 20 Plätze gut. Auf den verbliebenen 5 Runden ging es weiter kontinuierlich nach vorne wobei die Rundenzeiten stets im Bereich der Führenden lagen. Im letzen Renndrittel war bereits eine Top Ten Platzierung in Sicht, nachdem sie sie zu einer Gruppe, die von Rang sieben bis 13 reichte, aufschloss. „Ich bin relativ relaxed ins Rennen gegangen und wollte nicht unbedingt mit der Brechtsange nach vorne fahren. Das war auf dieser schwierigen Strecke offensichtlich das richtige Rezept“ analysierte Sabine das Rennen. Dieser Taktik blieb die Olympiasiegerin auch in den letzten Runden treu. In einem spektakulären Downhill mit 10 Meter Sprung fuhr sie die schnellste Line und überholte dabei gleich zwei Konkurrentinnen. Zusammen mit Katrin Leumann (SUI) setzte sie sich so leicht ab. Am Ende gelang es ihr sich gegen die Europameisterin durchsetzen und acht Sekunden vor ihr die Ziellinie überqueren. „Ich bin sehr glücklich, dass es heute so gut gelaufen ist für mich. In den letzten Rennen hier hatte ich stets Schwierigkeiten den richtigen Rhythmus zu finden. Heute lief es sehr gut. So kann ich optimistisch auf die bevorstehenden Weltmeisterschaften über die Langstrecke und im Cross-Country schauen.“, bilanzierte Sabine nach dem Rennen.
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 DM Podium in Bad Salzdetfurth
DM Titel Nummer elf / 18.07.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine hat in Bad Salzdetfurth ihren elften Deutschen Meistertitel gewonnen. Sie siegte deutlich vor Teamkollegin Anja Gradl, so dass man im central Pro Team einen Doppelsieg feiern durfte. Trotz des Handicaps weniger Saisonrennen und Trainingsrückstands ging Sabine in Bad Salzdetfurth als Favoritin ins Rennen. Dieser Rolle wurde sie mehr als gerecht und durfte sich zum dritten Mal in Folge das Meisterjersey überstreifen. Sie spielte auf dem 4,6 Kilometer langen sehr anspruchsvollen Kurs in der Solestadt ihre ganze Erfahrung aus und ließ sich auch durch das hohe Anfangstempo der jungen Konkurrentinnen nicht aus der Ruhe bringen. „Das Tempo war am Anfang sehr hoch. Ich dachte mir aber, dass das nicht lange gut gehen kann“, erläuterte Sabine das Geschehen in den ersten beiden Runden.
In der dritten Runde fuhr sie ihren Rhythmus weiter während ihre beiden Begleiterinnen mit zunehmender Renndauer Probleme bekundeten dem Tempo von Sabine zu folgen und es so der Titelverteidigerin gelang sich leicht abzusetzen. Danach baute Sabine ihren Vorsprung kontinuierlich aus ohne die Leistungsgrenzen gehen zu müssen. So war ab der vierten von insgesamt sechs Runden, der Sieg für Sabine nie mehr wirklich in Gefahr. „Ich habe von meiner Erfahrung profitiert. Die anderen hatte ich schon auf der Rechnung und der Reisestress im Zusammenhang mit der EM in Israel war auch nicht von Vorteil. Aber ich habe mein Ding gemacht und freue mich sehr, dass ich jetzt ein weiteres Jahr das Meistertrikot tragen darf. Speziell in diesem Jahr ist es vielleicht sogar noch wichtiger als in den Jahren zuvor“, kommentierte sie nach dem Sieg in 1:42:48 Stunden und 1:29 Minuten Vorsprung auf ihre Teamkollegin. Mit zwei Mountainbike Marathon Titeln war das der insgesamt elfte Sieg von Sabine bei einer Deutschen Meisterschaft.


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 Sabine beim Training auf der EM Strecke
Fast auf dem EM Podium / 10.07.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Nur um Haaresbreite hat Sabine bei den MTB-Europameisterschaften in Haifa, Israel, die Bronzemedaille verpasst. Nach einer Fahrzeit von 1:48:01 Std fehlten gerade mal 12 Sek. auf die Drittplatzierte Eva Lechner (ITA), die sie nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf den letzten Kilometern bereist im Visier hatte. Selbst zum Titel, der an de Schweizerin Katrin Leumann ging, betrug der Rückstand nur 35 Sek. Die Silbermedaille gewann die Polin Maja Wloszczowska. „Auch wenn nur ein paar wenige Sek. auf einen Medaillen-Platz gefehlt haben, bin ich sehr zufrieden mit dem Rennen. Er zeigt mir, dass ich trotz des Trainingsdefizits international wieder vorne dabei bin. Noch vor wenigen Wochen hätte ich nicht geglaubt, dass dies möglich sein würde“ sagte Sabine im Ziel.

Ende der Dritten von fünf Runden schien Sabine bereits geschlagen. Sie lag als Fünfte 45 Sekunden hinter einem Spitzentrio, das kurz zuvor die Spitzengruppe auseinander dividiert hatte. Doch Sabine hatte bei über 30 Grad Hitze offenbar noch Reserven. Binnen einer halben Runde verringerte sie ihren Rückstand auf das Trio um eine halbe Minute und es schien eine Medaille, ja sogar der Sieg noch in Reichweite. Doch weil Sabine plötzlich in Sichtweite auftauchte, verschärfte vorne die Schweizerin Katrin Leumann das Tempo, die Titelverteidigerin Maja Wloszczowska folgte, die Italienerin Eva Lechner ließ abreißen. Doch in dieser Phase der letzten von fünf 6,9-Kilometer-Runden befanden sich die Bikerinnen in einem Gelände, das Sabine überhaupt nicht entgegen kam.

„Ich denke, da habe ich das Rennen verloren. Da bin ich im Training gestürzt und ich war vielleicht einen Tick zu vorsichtig. Das ist wohl das, was mir am Ende gefehlt hat. Aber, wie gesagt, ich bin zufrieden und glücklich, weil ich von der Spitze nicht mehr weit weg bin“, fasste die 38-Jährige zusammen. Der Fokus gilt nun ganz den Weltmeisterschaften auf der Langstrecke am 08.08. in St. Wendel und der WM im Cross-Country Anfang September in Kanada.
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 Podium bei der Swiss Bike Trophy
Gelungene EM Generalprobe / 28.06.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine setzte sich im Ziel ins Gras und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ich weiß jetzt, dass das Training passt“, sagte sie und grinste. In drei von sechs Runden hatte sie beim Rennen der HC-Kategorie in der dreiköpfigen Spitzengruppe das Tempo mit bestimmt. Es scheint, dass Sabine rechtzeitig vor dem ersten Saisonhöhepunkt mehr und mehr zur alten Leistungsstärke findet. Knapp zwei Wochen vor den Europameisterschaften in Israel bewies sie bei der fast auf Weltcup-Niveau besetzten Swiss Bike Trophy in Bern, dass mit ihr, trotz des sehr späten Saisonstarts wieder zu rechnen ist. Auf der technisch und konditionell äußerst anspruchsvollen 4,5 km Runde auf dem Berner Hausberg Gurten, belegte Sabine nach einem spannenden Duell mit Weltmeisterin Irina Kalentieva (RUS) den zweiten Platz. Dabei trennten sie nach einer Gesamtdistanz von 28,2km und 1290hm nur gerade 7 Sek. vom Sieg.

Insgesamt fand Sabine schon vom Start weg perfekt ihren Rhythmus. Schon in den ersten der insgesamt sechs Runden setzte sich an der Spitze eine Dreiergruppe ab der auch Sabine angehörte. Zwar gelang es ihr nicht einer Attacke Mitte des Rennens durch Irina Kalentieva unmittelbar zu folgen, doch allzu weit ließ sie die Russin nicht entkommen. Erst als Sabine in der zweitletzten und letzten Runde phasenweise mit leichten Krämpfen zu kämpfen hatte vergrößerte sich die Lücke auf 25 Sek. Trotzdem schaffte es Sabine auf den letzten Metern nochmals, näher an die als Kletterkünstlerin bekannte Russin heranzukommen. Diese rettete jedoch einen den kleinen Vorsprung ins Ziel.
Auch wenn es nicht ganz nach vorne gereicht hatte, zog Sabine ein äußerst positives Fazit vom vierten Saisonrennen: „Das war eine gute Generalprobe für die EM. Es fehlt noch ein Quäntchen Spritzigkeit, aber der Fahrplan müsste stimmen“, meinte sie und ließ wieder ein viel sagendes Strahlen über ihre Miene gleiten.
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 Sabine im WM Trikot
Lange Einheit / 22.06.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim Black Forest Ultra Bike-Marathon in Kirchzarten kam Sabine auf der 115 Kilometern langen Ultra Distanz mit 3150hm hinter der Finnin Pia Sundstedt als Zweite ins Ziel.
Den mit mehr als 5000 Teilnehmern einer der größten Mountainbike-Marathons in Europa, nutze Sabine vor allem als Vorbereitung auf die Langstrecken-Weltmeisterschaften am 08.08.2010 in St. Wendel, wo sie als Titelverteidigerin an den Start gehen wird. Die Bedingungen auf der Runde im Trainingsgebiet von Sabine waren allerdings gar nicht nach ihrem Geschmack. Auf den Höhen des Schwarzwalds kletterte die Quecksilbersäule nur mühsam über die Null-Grad-Marke. „Ich bin eigentlich nie richtig warm geworden“, bekannte die Marathon Weltmeisterin, nachdem sie das Ziel mit 21:03 Minuten Rückstand auf die Finnin Pia Sundstedt erreichte. Die frühere Marathon-Europameisterin zog gleich am ersten Berg ein Tempo an, das Sabine zu diesem Zeitpunkt nicht mitgehen konnte: „Ich wollte in dieser Phase auch gar nicht. Als sie dann weg war bin ich einfach meinen Rhythmus gefahren und habe die Möglichkeit für eine lange Einheit mit dem Bike genutzt“, erklärte Sabine im Ziel. Lang war die Einheit tatsächlich. Sie erreichte das Ziel nach 5:20:39 Stunden. Trotz des großen Rückstandes auf die Siegerin war sie mit dem ersten ganz langen Rennen der Saison sehr zufrieden. „Ich denke darauf kann ich aufbauen und mit Blick auf die WM im August noch ein wenig an meiner Substanz arbeiten, die durch die Trainingsausfall im Winter sicher noch so da ist wie sonst“ viel die Analyse positiv aus.
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 Sieg in AlbstadtSabine aif dem Weg zum Sieg in Albstadt
Sabine kann wieder siegen/ 14.06.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim international sehr gut besetzten Mountainbike Bundesliga Rennen der „Hors-Classe“-Kategorie (höchste UCI Kategorie nach dem Weltcup) in Albstadt, gelang Sabine wie im Vorjahr wieder der Sprung ganz nach oben auf des Podium, allerdings dieses Mal unter ganz anderen Vorzeichen.
In ihrem erst dritten Rennen seit dem Wiedereinstieg in die Saison, war es eine echte Überraschung, dass sie bei durch heftige Regenfälle äußerst schwierigen Bedingungen den ersten Sieg in einem int. Cross-Country Rennen 2010 verbuchen durfte. Nach 5 Runden (25,5 km) hatte Sabine im Ziel mit einer Fahrzeit von 1:32:25 Std. einen Vorsprung von 44,8 Sek. auf central Pro Team Kollegin Lisi Osl (AUT). „Das ist sensationell, dass ich hier Albstadt wieder gewinnen konnte, wenn man die Vorgeschichte dieser Saison kennt. Ich hatte Anfangs noch ein wenig Probleme, dann fand ich aber zu meinem Rhythmus“ freute sich Sabine, die vom begeisterten Publikum gefeiert wurde.

Albstadt und Sabine, das scheint eine glückliche Verbindung zu sein. Zweimal ist sie dort Deutsche Meisterin geworden und bereits 2009 gewann sie dort das Bundesliga-Rennen. Und das obwohl das Terrain ihren Fähigkeiten nicht unbedingt entgegen kommt und ihr auch die Regenfälle in Albstadt sicher nicht in die Karten spielten. Schon aus der ersten Runde kam Sabine als Führende heraus. Auf der durch die Nässe schwer befahrbaren und teils gefährlichen 5,1 kam langen Runde war ihre ärgste Rivalin wie schon letztes Jahr Teamkollegin Lisi Osl, die ihr eng auf den Fersen blieb. Durch einen Defekt am Hinterrad fiel die Österreicherin dann allerdings etwas zurück. Die entstandene Lücke verkleinerte die Weltranglisten-Erste nochmals ein wenig, doch Sabine kontrollierte Rennen und konterte in der letzten Runde mit Bestzeit, so dass sie letztlich souverän zum Sieg beim Mountainbike Klassiker in Albstadt fuhr. „Die Strecke liegt mir eigentlich nicht, aber das sensationelle Publikum in Albstadt schafft es immer wieder, mich zu steilen Anstiege hoch zu puschen“ scherzte Sabine im Ziel.
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 Sabine auf dem Podium mit Siegerin Marielle Saner und central Teamkollegin Anja Gradl
Sabine auf dem Podium / 07.06.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Das zweite Testrennen nach ihrer Wettkampfpause hat Sabine erfolgreich absolviert. Beim renommierten Swiss-Cup in Champéry, Schweiz, gelang ihr auf der WM Strecke vom nächsten Jahr als Dritte hinter Lokalmatadorin Marielle Saner (SUI) und Lene Byberg (NOR) sogar der Sprung aufs Podest.

Sabine hatte einen recht guten Start und lag nach der 3,5 Kilometer langen Startrunde an dritter Position, 18 Sekunden hinter der führenden Lene Byberg. „Danach habe ich gemerkt, dass mir die Spritzigkeit noch fehlt. Aus den vielen Kurven heraus konnte ich nicht gut genug beschleunigen, der echte Punsch fehlt einfach noch“, erklärte Sabine den weiteren Rennverlauf. So verlor sie auf den folgenden 4 Runden sukzessive Zeit und hatte am Ende 4:33 Minuten Rückstand auf Siegerin Marielle Saner-Guinchard, die auf der selbst gestalteten Strecke mit Abstand am besten zurecht kam. Ansonsten hatten fast alle Starterinnen auf der mit Wurzeln durchsetzten und von vielen Richtungsänderungen gekennzeichneten 5,7 km langen Runde Schwierigkeiten einen vernünftigen Rhythmus zu finden. Die teilweise sehr steilen und gefährlichen Downhills trugen das übrige dazu bei, dass die Abstände recht groß wudren.
Dennoch zog Sabine die auf einem Fullsupension-Bike unterwegs war ein positives Fazit aus dem zweiten Härtetest. „Ich bin technisch recht gut mit dem sehr schweren Kurs klar gekommen, das war mir auch wichtig“, sagte die 38-Jährige nach dem Rennen. In der Berg-Gemeinde im Wallis findet Ende Juli der nächste Weltcup- statt und 2011 die Cross-Country-Weltmeisterschaften.
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 Viele Fans verfolgten die WettkampfvorbereitungSabine "spurtet" durch den Offenburger Wald
Gelungenes Comeback / 24.05.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Vor gut 20.000 Zuschauern durfte Sabine nach langer Wettkampfpause beim Mountainbike Weltcup in Offenburg mit Platz zwölf ein äußerst gelungenes Comeback feiern. "Ich bin sehr glücklich, dass der Wiedereinstieg so gut funktioniert hat, darauf kann ich für die zweite Saisonhälfte aufbauen" freute sich Sabine im Ziel.
Mit großer Spannung war die Rückkehr ins Wettkampfgeschehen von Sabine erwartet und beobachtet worden. Nach genau acht Monaten seit ihrem letzten Weltcup war es sowohl das eigene central Pro Teams als auch das Lager der deutschen Mountaibike-Damen die sie vermisst hatten. Dass ihr mit Rang zwölf, 4:16 Minuten hinter Catharine Pendrel (Can 1:37:24 Stunden), einen so starken Start in den Weltcup gelingen würde, damit konnte allerdings niemand rechnen. „Ich hatte schon ein gewisses Selbstvertrauen, aber es war auch Unsicherheit da, klar“, bekannte sie nach dem Rennen über 26,6 Kilometer.
Die Startphase gestaltete sich für Sabine als recht schwierig. Sie musste aufgrund fehlender Weltcuppunkte aus Position 51 ins Rennen gehen, was sich als echter Nachteil erwies und schon in der ersten Runde mit mehr als 1 Minute Zeitverlust zu Buche schlug. Auf den nächsten 3 von insgesamt 5 Runden spurtete sie dann durch das Feld auf Rang zwölf nach vorne. In der letzten Runde machte sich allerdings bemerkbar, dass ihr die „Wettkampfhärte“ noch fehlt und sie vielleicht doch bei der sehenswerten Aufholjagd viel Kraft verloren hatte. Als Zwölfte im Ziel war sie auf Anhieb beste Deutsche, auch wenn das nicht unbedingt ihr Maßstab ist. Dennoch zeigte sie sich hoch zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Das ist ein perfekter Start für mich. Ich hatte keinerlei gesundheitliche Beschwerden und es hat Spaß gemacht. Ich bin auf einem guten Weg mit Blick auf die nächsten Aufgaben. Das Publikum hier in Offenburg hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, das hat mich zusätzlich motiviert. Vielen Dank für die großartige Unterstützung“, erklärte Sabine im Ziel, wo sie von central Teamkollegin Lisi Osl (AUT) freudig empfangen wurde.
Die Österreicherin war quasi Ohrenzeugin der Begeisterung für die Marathon-Weltmeisterin. „Ich habe hinter mir immer gehört, wenn Sabine Spitz kam. Da hat der Wald gebebt, so haben die Zuschauer Stimmung gemacht. Es ist schön, dass sie wieder dabei ist und ich freue mich für sie, dass sie einen so guten Einstand hatte“, erklärte Lisi Osl. Sie selbst belegte nach Schwierigkeiten in der ersten Phase des Rennens Platz 5 und schaffte so für das central Pro Team erneut den Sprung auf das Weltcup Podium. Die junge Deutsche Anja Gradl komplettierte das gute Abschneiden des Sabine Spitz Teams auf Rang 18, so dass man sich zusätzlich über den zweiten Rang in der Teamwertung freuen durfte.
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 Sabine geht motiviert in den ersten Weltcup
Rückkehr von Sabine/ 19.05.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach genau acht Monaten ohne echten Renneinsatz kehrt Sabine beim Mountainbike Weltcup im badischen Offenburg an Pfingstsonntag wieder ins Wettkampfgeschehen zurück. Die Rückkehr in den Rennbetrieb gestaltete sich für sie nach der Operation und der langen Zwangspause doch etwas schwieriger als erhofft. Ein im April geplanter Start hatte sie abgesagt, weil sie Ende März auch noch durch einen fiebrigen Infekt in der Aufbauarbeit wieder zurück geworfen wurde. So fanden die ersten beiden Weltcups ohne sie statt. Doch rechtzeitig zum Weltcup in der badischen Heimat kann Sabine zur Freude der Fans wieder starten. Dies ist auch dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass das Rennen einen Monat später ist als in den letzten Jahren.
Allerdings will sie die Ziele beim ersten Einsatz der Saison noch nicht zu hoch stecken: „Es ist wichtig, dass ich für mich selbst ein gutes Rennen fahre und das Feedback bekomme das gesundheitlich alles ok ist. Auf der Grundlage dieses Rennens kann ich dann für die zweite Saisonhälfte aufbauen. Die Platzierung ist dabei erst einmal sekundär“ sagt Sabine zu ihren Zielen. Dazu kommt dass sie das Rennen aus seiner hinteren Startposition aufnehmen muss, da sie aktuell noch keine Weltcup Punkte auf ihrem Konto hat.

Ein erstes Training auf der 5 Kilometer langen Runde zwischen Rammersweiher und Durbach gelegen stimmten Sabine positiv. „Ich habe mich gut gefühlt, hatte keinerlei Beschwerden und es hat einfach Spaß gemacht mich auf dem Kurs zu bewegen. Was das wert ist werde ich aber erst am Sonntag sehen“ sagte sie zu den ersten Trainingkilometern. Sie kam auch mit den technischen Schwierigkeiten auf dem sehr anspruchsvollen Kurs sehr gut zurecht, obwohl ihr auch in Sachen Fahrtechnik derzeit die Fahrpraxis noch etwas fehlen dürfte, was speziell bei Renntempo ein Problem sein könnte. Neu ist dabei das eingesetzte Ghost Bike. Erstmals wird sie mit der 10fach Schaltung von SRAM unterwegs sein. Umstellungsprobleme hatte sie dabei aber keine. Sie wird am Sonntag auch einen Prototypen einer neuen Magura Bremsengeneration exklusiv an ihrem Bike haben.

Beim Weltcup in Offenburg werden an der spektakulären Strecke in den Ausläufern des Schwarzwaldes am Sonntag rund 20.000 Zuschauer erwartet. Die Veranstaltung gilt als eine der Besten der Welt. „Für mich ist Offenburg ein besonderes Rennen nicht nur weil es fast vor meiner Haustüre ist“ sagt Sabine und kann sich schon deshalb der besonders großen Unterstützung durch die Fans sicher sein. Die Damen starten um 10:45 Uhr.
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 Sabine trainiert mit ihrem Team auf Zypern
WC-Einstieg ohne Sabine / 23.04.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Viel Schweiß und Fleiß waren in den letzten Monaten der Vorbereitung notwendig, um auf den Punkt fit zu sein. In Dalby-Forest – England - findet am Wochenende der erste Cross-Country Weltcup der Mountainbiker dieser Saison statt. Mit am Start ist auch das central Pro Team von Sabine. Allerdings muss das erfolgreichste Team der letzten Saison auf Sabine selbst verzichten, da sie nach der längen Pause und einer hartnäckigen Erkältung noch nicht fit ist. Ihr Team ist mit der Weltcup-Siegerin von 2009, Lisi Osl (AUT) und der Deutschen Nachwuchshoffnung, Anja Gradl (Amberg) trotzdem sehr gut vertreten.

Beim Weltcup-Start ist das central Pro Team als Team-Weltcup Gesamtsieger 2009, und mit Lisi Osl als Damen-Weltcup Gesamtsiegerin 2009 der Maßstab der Dinge. Die Konkurrenz wird mit Argus-Augen die beiden Fahrerinnen vom central Pro Team beobachten, wenn sie topfit an der Startlinie stehen. Es wird aber auffallen, dass Sabine selbst nicht mit dabei ist. Wie bekannt ist, hat sie sich Ende letzten Jahres einer Operation unterziehen müssen und ist auf einem guten Weg, bald wieder in das Renngeschehen eingreifen zu können. Sie befindet sich derzeit aber noch in der Phase, in der Umfänge trainiert werden müssen, um Kraft und Ausdauer zu stärken. Auf dem langwierigen Weg zurück an die Weltspitze bedeutet dies, dass Sabine derzeit gut 2 Monate hinter der Konkurrenz herhinkt. Doch wer sie kennt weiß, dass sie die Saison 2010 noch nicht abgeschrieben hat. Den Einstieg will sie beim Weltcup Rennen in Offenburg vor heimischem Publikum am 23. Mai wieder finden. Da wird es allerdings noch nicht um eine Top-Platzierungen gehen. Ihr Blick richtet sich auf die zweite Saisonhälfte. Die Verteidigung des Marathon WM-Titels in St. Wendel Anfang August steht dabei ganz oben auf der Wunschliste. Doch bis es soweit ist, wird Sabine Spitz noch intensive Trainingseinheiten und - ganz entscheidend - die notwendigen medizinischen Belastungstests zur aktuellen Form-Standortbestimmung absolvieren müssen. Nur so ist wieder ein optimaler Einstieg in den Rennsport zu gewährleisten.

Das Team zählt
Zu Beginn der Weltcup Saison ist die Teamleistung entscheidend. Die Punkte sollen Lisi Osl als potenzielle Siegfahrerin und Anja Gradl mit einer Top 20 Platzierung garantieren. Dies wäre auch ein Riesenerfolg für das Teamkonzept von Sabine und der central Krankenversicherung, das junge Athleten an die Weltspitze führen will. Der Ergeiz ist auf jeden Fall da, um in Dalby und am darauf folgenden Weltcup Wochenende in Houffalize - Belgien – eine gute Ausgangslage zu schaffen, bevor Sabine Ende Mai in Offenburg ihren Teil dazu beitragen kann, dass das central Pro Team auch 2010 wieder den Gesamtweltcup gewinnen kann.
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 Team vor dem Start zum abschliessenden Marathon auf Zypern
Toller Team Start/ 31.03.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Während Sabine sich noch mit den Nachwehen der längeren Pause beschäftigt, hat ihr central Pro Team einen prächtigen Saisonstart hingelegt und unterstreicht damit auch ihr gutes Händchen abseits der Rennstrecken. Im dritten Rennen gab es am letzten Sonntag beim Auftakt zum Swiss Cup in Buchs bereits den dritten Sieg und das von der dritten Fahrerin im Team. Damit durfte jede der drei jungen central Damen nun schon einen Saisonsieg für sich verbuchen. „Tolle Sache“ freut sich Sabine über diesen Erfolg; auch wenn sie natürlich gerne selber wieder mit in das Geschehen mit eingreifen würde.
Nach dem ersten Sieg durch Mona Eiberweiser auf Zypern, gewann Anja Gardl zum Abschluss des Zypern-Trainingsaufenthaltes den dortigen Marathon. Den gut besetzten Auftakt zur nationalen Schweizer Rennserie war dagegen eine klare Sache für Lisi Osl, die von Beginn an das Rennen dominierte.
Damit kann das Team beruhigt auf die nächsten Aufgaben schauen. In wie weit oder bis wann Sabine wieder in das Renngeschehen eingreifen kann ist noch offen. Es war eigentlich geplant, dass sie beim Auftakt der Top besetzten „Mountainbike-Bundesliga“ in Münsigen am 18.04. wieder am Start sein wird. Eine fiebrige Erkältungen scheinen diese Pläne aktuell wohl zunichte zu machen. Das Traditions-Rennen auf der schwäbischen Alb – das Sabine schon dreimal gewonnen hat – gilt als Saisonauftakt auch für das central Pro Team. Eine Woche vor dem Weltcup Start in England wird es eine echte Generalprobe und Standortbestimmung, bei der alle Starter erstmal ihre Karten auf den Tisch legen werden. Man darf also gespannt sein ob das central Pro Team die bisherigen Erfolge bestätigen kann. Die Chancen dazu sind recht gut. Denn gerade das letzte Rennen in Buchs hat gezeigt, dass man in jedem Rennen und bei allen Bedingungen ein Ass im Ärmel hat.
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 Team 2010 v.l.n.r.: Mona Eiberweiser, Anja Gradl, Lisi Osl, Sabine Spitz
Teampräsentation auf Zypern/ 19.03.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Vor rund 300 Gästen und Medienvertretern hat sich das central Pro Team von Sabine auf Zypern der Öffentlichkeit präsentiert. Die derzeit erfolgreichste Mountainbike-Equipe geht neu mit vier Damen in die Saison 2010. Ziel ist, an die großartigen Erfolge der beiden vergangenen Jahre anzuknüpfen.

Mit viel Elan und Motivation geht das central Pro Team in die Mountainbike-Saison 2010. Für die neue Saison hat sich Sabine mit der Deutschen Nachwuchshoffnung Mona Eiberweiser verstärkt. Die Erfolge des Vorjahres, als die Equipe durch Sabine den Weltmeistertitel im Marathon und EM Bronze im Cross-Country, durch Lisi Osl drei Weltcupsiege und den Gesamtweltcup und gemeinsam auch noch die Teamwertung des Weltcups gewinnen konnte, hat dem Quartett eine Menge Zuversicht verliehen.
Das kam nach einer filmischen Einführung bei der Teampräsentation auch in den Interviews mit den Sportlern zum Ausdruck. Sabine betonte, dass die Messlatte zwar sehr hoch liegen würde, man die Position aber natürlich verteidigen wolle.
Für sie selbst stehen die kommenden Monate nach der langen Pause erst einmal unter dem Motto die alte Leistungsfähigkeit wieder zu erlangen. „Ich hoffe aber, dass ich bei der Marathon-WM in St. Wendel und bei der Cross-Country-WM in Mont Saint Anne wieder einigermaßen mithalten kann“, erklärte sie. Ihre Rolle im Team sieht sie als zentrale Ansprechpartnerin für die jungen Sportlerinnen unverändert.
Lisi Osl steht eine spannende Saison bevor. Als Weltcup-Titelverteidigerin steht sie mehr im Fokus der Öffentlichkeit als jemals zuvor in ihrer Karriere. „Ich will meine Erfolge bestätigen und im Weltcup wieder vorne sein“, sagt die Österreicherin. Überdies will sie in diesem Jahr auch bei Europa- und Weltmeisterschaft eine gute Rolle spielen.
Anja Gradl peilt bei der Cross-Country-DM das Podest an, nachdem sie es 2009 als Vierte ganz knapp verpasst hat. „Bei der WM habe ich mir die Top 15 vorgenommen“, markiert die Studentin ein weiteres Ziel. Für die Jüngste im Team, Neuzugang Mona Eiberweiser, geht es im ersten Jahr nach dem Juniorenalter darum sich in der Damenklasse zu etablieren. Auch nach ihrem Überraschungssieg beim Zypern Sunshine-Cup. „Dadurch hat sich an der Zielstellung nichts geändert. Ich bin stolz Teil dieses super Teams zu sein und will vor allem Erfahrungen sammeln“, erklärt die Deggendorferin.

Soweit die sportlichen Erfolgsgeschichte. Für Team-Manager Ralf Schäuble hat sich an der grundsätzlichen Philosophie des central Pro Team nichts verändert. „Der Erfolg des Einzelnen macht den Erfolg des Teams aus, aber das übergeordnete Ziel bleibt, junge Sportler weiter zu bringen und sie auf dem Weg in die Spitze zu begleiten. Ein Erfolg auf dieser Ebene muss sich nicht immer eins-zu-eins in Ergebnissen ausdrücken“, so Schäuble. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig Partner wie die central Krankenversicherung AG oder GHOST Bikes sind, die eine Umsetzung dieser nachwuchsorientierten Philosophie erst möglich machen. Die Partnerschaft mit GPS Speziallist GARMIN - der vor allem im Bereich der Trainingssteuerung eine wichtige Aufgabe übernimmt - konnte dabei um weitere drei Jahre bis 2012 verlängert werden.
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 Sabine beim Einstieg ins Training
Wieder im Training/ 18.02.2010
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach langer Pause hat Sabine das Training wieder aufgenommen. Erste Trainingseinheiten hat sie auf Langlaufskiern in Pontresina/ St. Moritz absolviert. Auch wenn Umfang und Intensität noch gering sind, ist sie mit den ersten Trainingseinheiten sehr zufrieden und freut sich endlich wieder aktiv zu sein „Ich bin glücklich wieder mit dem Training beginnen zu können. Die letzten 2,5 Monate sind am Ende doch sehr lang geworden, auch wenn es Anfangs auch mal ganz angenehm war einfach nichts zu tun“.
Nach den ersten Trainingsstunden fühlt sich Sabine gut und ist beschwerdefrei. Allerdings wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sie wieder auf dem alten Niveau trainieren kann. „Wichtig ist Geduld zu haben auch wenn es schwer fällt. Ich fühle mich insgesamt ok, das ist im Moment das Wichtigste für mich“.

Dass Sabine die Langlauf Skier und nicht das Rad für den Einstieg gewählt hat, hat seinen Grund. „Passt doch super zu den Olympischen Winter Spielen“ scherzt sie um zu ergänzen: „Nein der Grund ist einfach, dass sich durch das Langlaufen die Möglichkeit bietet, ein Ganzkörpertraining zu absolvieren, das ideal ist, um sich wieder eine Grundfitness für den gesamten Körper zu erarbeiten, bevor es wieder auf das Rad geht. Aber es macht mir einfach auch Spaß und ich wollte auf die traditionellen Langenlaufeinheiten im Winter nicht verzichten“ so ihre Erklärung.
Es soll damit auch - nach dieser langen Pause - Überlastungsproblemen vorgebeugt werden, die durch eine sehr einseitige Belastung wie dem Radfahren hervorgerufen werden könnten.
Schon bald soll es aber in Richtung Süden gehen um auf das Bike zu steigen. In Zypern wird sie im März ins Radtraining einsteigen, um sich die Grundlage für die Saison 2010 zu hohlen.
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 Sabine Spitz wird die IOC Trophy 2009 überreicht. v.l.n.r: Walther Tröger, Dr. Thomas Bach, Sabine Spitz, Claudia Bokel
Sabine erhält IOC-Trophy / 06.12.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Der DOSB hat Sabine für Ihre Haltung gegen jede Manipulation im Sport die "IOC-Trophy 2009 for Sport and the fight against doping" verliehen. DOSB-Präsident Thomas Bach und DOSB-Generaldirektor Michael Vesper überreichten Sabine in Anwesenheit von Innenminister Thomas De Maizière anlässlich der Mitgliederversammlung des DOSB in Düsseldorf die Auszeichnung. Für Sabine ist die Auszeichnung eine große Ehre und Ansporn zugleich. "Nur fairer Sport hat eine Zukunft. Die jüngsten Entscheidungen stimmen mich optimistisch, dass dieser Weg konsequent weiter beschritten wird" sagte sie und plädierte für eine strafrechtliche Verfolgung bei Doping: "Warum soll Doping was anderes als Betrug sein? Nur ohne Doping ist Sport erfolgreich." Diese Prämisse lebt sie auch im eigenen Mountainbike Profi-Team vor, wo sie gemeinsam mit dem Teampartner Central Krankenversicherung einen aktiven Anti-Doping-Kampf verfolgt.

"Erfolg um jeden Preis lehnt Sabine Spitz ab," sagte Claudia Bokel, die als deutsches IOC-Mitglied die Laudatio hielt. Spitz beweise Entschlossenheit als Verfechterin der Menschenrechte und vor allem als angriffslustige Antidoping-Kämpferin. "Das vertritt sie auch außerhalb der Rennpisten," so Bokel weiter und zitiert einen Satz der geehrten Sportlerin: "Ein Sieg, den ich durch Betrug erreicht habe, ist für mich wertlos."
Diese Vorbildfunktion übernimmt sie für die gesamte Radsport Szene, wobei ihr auch der Nachwuchs- sowie Freizeitsport wichtig ist. Deshalb wird Sabine mit Unterstützung der Central auch 2010 zahlreiche Aktionen durchführen, um ihren kompromisslosen Standpunkt zum Thema Doping zu untermauern und auf dessen große Gefahren für Sport und Gesundheit hinzuweisen.

Die seit 1995 jährlich vom Internationalen Olympischen Komitee vergebene IOC-Trophy steht in diesem Jahr unter dem Motto „Sport and the Fight against Doping“. Vor einem Jahr in Rostock erhielten Christiane Wenkel und Paul Wedelei von der Thüringer Sportjugend die IOC-Trophy für ihre Verdienste um die Vermittlung der olympischen Werte (Sport and Youth).

Zu den deutschen Preisträgern zählen unter anderen Prof. Ommo Grupe (1998/Sport Ethics), Dieter Graf Landsberg-Velen (2000/Sport and Universality und 2003/Sport Excellence), und das Publikum der im Jahr 2006 in Deutschland durchgeführten Weltmeisterschaften. Dafür nahm damals Bundeskanzlerin Angela Merkel die Trophy stellvertretend entgegen.
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 Sabine bem Cross in Uster
Platz 2 beim Cross / 22.11.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim internationalen Radquer in Uster/ZH präsentierte sich Sabine in guter Verfassung. Obwohl ohne besondere Vorbereitung ins Rennen gegangen, war nur die Schweizer Meisterin und Cross- Spezialistin Jasmin Achermann mit einem Vorsprung von 1:04 Min. im Ziel schneller. Von der letzten Startposition ins Rennen gegangen, zeigte sich Sabine bereits im ersten Renndrittel in der direkten Verfolgung der Schweizerin. Zwar gelang es nicht mehr diese noch einzuholen, doch auch der Abstand zu den Verfolgerinnen wurde kontinuierlich größer, so dass sie einen stets ungefährdeten zweiten Platz belegte. Damit feierte sie eigentlich einen gelungen Einstand in die Radcross-Saison 2009/2010. Eigentlich, denn es wird bei diesem einen Rennen bleiben. „Es hat Spaß gemacht zu fahren und ist eine schöne Abwechslung zu den im Moment eher etwas längeren Grundlageneinheiten. Allerdings werde ich wohl in diesem Winter keine weiteren Wettkämpfe im Cross bestreiten. Es soll Spaß machen und nicht zuviel werden, denn die Mountainbike Saison ist lange genug. Allerdings könnte ich mir vorstellen, im nächsten Winter wieder etwas mehr "Quer" zu fahren. Die im Januar 2011 in St. Wendel stattfindenden Weltmeisterschaften wären eine schöne Motivation“ sagte Sabine mach dem Rennen. Bereits in den letzten Jahren war sie immer wieder mal auf dem Crossrad zu sehen. Allerdings stets sporadisch und kurzentschlossen, obwohl sie 2005 bei ihrem Cross WM Debüt auf Anhieb Vize-Weltmeisterin wurde. Sie betonte dabei aber immer, dass es auf Dauer nicht möglich sei, im gleichen Maße Cross und Mountainbike Rennen zu fahren. Da nach wie vor die volle Konzentration dem Mountainbike gilt, waren längere Ausflüge in Cross Metier nie ein echtes Thema.
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 Sabine mit dem Sparkassen Chef Edwin Bürsner
2130 € für INVIA/ 07.10.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Als Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „In guter Gesellschaft – Aktiv und engagiert für andere“ mit Portraits von Ehrenamtlichen bei In Via und anderen karitativen Verbänden, die bis 14. Oktober in der Sparkasse Hochrhein, Waldshut zu sehen ist, war die Versteigerung des central GHOST Replika Mountainbikes, dass von der central Krankversicherung als Partner von Sabine zur Verfügung gestellt wurde. Sabine ist seit einem Jahr Botschafterin von INVIA.
Das Mindestgebot für das exklusive Bike wurde auf 600 Euro festgelegt. Schnell kletterten die Gebote in den vierstelligen Bereich. Am Ende ging der Zuschlag an Edwin Bürsner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hochrhein, der mit 1100 Euro das höchste Gebot abgegeben hatte. Die Sparkasse rundete den Betrag zusätzlich als Spende für den guten Zweck auf 2000 € auf.
Dazu kam ein signiertes Weltmeisterschaftstrikot der Olympiasiegerin unter den Hammer. Ersteigert wurde das prestigeträchtige Kleidungsstück von dem Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger für 130 Euro, sodass insgesamt 2130 Euro für INVIA zusammenkamen.

„Das ist eine tolle Aktion für das heute immer wichtiger werdende Engagement von INVIA. Vielen Dank an meine Partner central Krankenversicherung und Sparkasse Hochrhein, dass diese Engagement so großzügig unterstützen “ freute sich Sabine über den großen Erlös der Aktion. Das Geld wird für Bildungsangebote für Mädchen beim Internationalen Mädchen- und Frauentreff in Waldshut verwandt.

Die Ausstellung zeigt 13 Portraits von Frauen, die sich aktiv für andere einsetzen. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit bei In Via – Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg oder bei anderen karitativen Verbänden. Der Sparkassen-Chef Edwin Bürsner sagte in seiner Begrüßungsrede: „Eine Ausstellung, in der das Ehrenamt Gesichter bekommt, in der Portraits von Frauen gezeigt werden, die sich für andere engagieren.“

Die INVIA Vorsitzende Brigitte Vögtle erklärte: „Wir sehen unsere Aufgabe darin, Jugendlichen, vor allem Mädchen und jungen Frauen, die nicht organisiert sind, keiner Gruppe angehören, die durch soziale, persönliche, sprachliche, körperliche oder psychische Handicaps benachteiligt sind, einen guten Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Dafür brauchen wir Menschen, die ehrenamtlich mit uns arbeiten.“
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 Sabine beim Weltcup Finale
Perfektes Finale für Sabine Team/ 21.09.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Auch wenn für Sabine - was die persönliche Leistung angeht - das Mountainbike Weltcup-Finale in Schladming nicht zum Happy End wurde, war die Freude riesig über den Erfolg ihres Mountainbikes Teams. Im Jahr eins nach der Gründung gelang es dem central GHOST Pro Team von Sabine sowohl die Einzel- als auch Team-Gesamtwertung des Weltcups zu gewinnen. „Das ist Wahnsinn dass wir schon im zweiten Jahr des Bestehens zum erfolgreichsten Mountainbike Team überhaupt aufsteigend konnten“ zeigte sich Sabine begeistert. Das sie selbst aufgrund von muskulären Problemen am Ende nur auf Rang 13 bei Weltcup Finale notiert wurde, rückte so erst einmal in den Hintergrund.
Für Sabine selbst war schon nach einer halben Runde klar, dass es mit der anvisierten Podiums-Paltzierung in Schladming nichts werden würde. Nach gut zwei Kilometern waren die körperlichen Probleme, die ihr schon im Frühjahr schwer zu schaffen machten so gross, dass sie von Rang fünf schnell bis auf Rang 15 zurückgeworfen wurde. „Auf diesem steilen Kurs war es schwer, diese Probleme zu regulieren. Es war schon sehr frustrierend, aber aufgeben wollte ich auf keinen Fall, auch wegen der Teamwertung“, war die erste Reaktion im Ziel. Aufgrund der kurzen Rennzeit war es auch nicht möglich, noch mehr als zwei Plätze gut zu machen, obwohl sie gegen Ende des Rennens den Rhythmus wieder besser gefunden hatte.

Dagegen lief es beim Finale für ihre österreichische Teamkameradin Lisi Osl perfekt. Mit dem Heimsieg hat sie sich auch die Gesamtwertung der Serie gesichert. Sie siegte nach 22,4 Kilometern in 1:19:10 Stunden mit 1:05 Minuten Vorsprung auf die Norwegerin Lene Byberg und 1:13 Minuten vor Catharine Pendrel aus Kanada.

Freuen durfte sich Sabine auch über ihren Schützling Anja Gradl. Die 23-jährige kam auf dem Kurs an der Ski-Weltcupstrecke „Planai“ bestens zurecht und beendete das Rennen als beste Deutsche knapp vor Sabine auf Rang 11, was gleichbedeutend war mit ihrem besten Weltcup Ergebnis. „Toll wie sich Anja heute präsentiert hat. Das macht mich selber auch ein wenig Stolz“ zollte Sabine großen Respekt und freute sich dass ihr erster Einsatz als Trainerin ebenfalls Früchte trägt. Anja Gradl nutzte besonders die vielen steilen Bergaufpassagen, um Positionen gut zu machen.

Im Gesamtklassement lag das central GHOST Pro Team somit sowohl in der Einzelwertung mit Lisi Osl als auch in der Teamwertung deutlich an der Spitze. Sabine belegt dabei in der Einzelwertung als beste Deutsche, Rang neun.
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 Sieg in der Teamwertung für Sabine und das central Ghost Pro Team
Sabine auf Platz 6 beim Weltcup/ 14.09.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach den beiden Saisonhöhepunkten Marathon und Cross-Country WM hat Sabine das siebte von acht Weltcup-Rennen der Cross-Country-Saison in Champery auf Platz sechs beendet. Nach 24,88 Kilometern kam sie mit 2:40 Minuten Rückstand auf ihre Teamkollegin Lisi ins Ziel, die 1:39:39 Stunden für die sechs sehr anspruchsvollen Runden benötigte.
Sabine hatte nicht ihren allerbesten Tag auf dem WM Kurs von 2011 erwischt und ärgerte sich über etliche Unkonzentriertheiten, die ihr während des Rennens unterliefen und zu einigen Stürzen und Ausrutschern auf der technisch sehr anspruchsvollen 5 km Runde führte, die durch starke Regenfällen am Vorabend noch kniffliger wurde. .“Ich bin heute einen Mist zusammen gefahren. Kräftemäßig war es okay, aber ich habe einfach zu viele Fehler gemacht. Vielleicht war ich gedanklich noch zu sehr in Australien“, erklärte Sabine nach dem Rennen. Sie kam am Start gut weg, doch im ersten Downhill machte sie den ersten Fehler und wählte die falsche, langsamere Linie, so dass das Führungs-Quartett schon mal enteilt war. Dadurch verlor sie schon zu Beginn eine halbe Minute, was allerdings noch nicht entscheidend war. Denn Sabine Spitz schaffte wieder den Anschluss und fuhr vorübergehend auf Rang drei, während Teamkollegin Lisi Osl zusammen mit der Italienerin Eva Lechner in Führung lag und knapp eine Minute Vorsprung hatte, was für ihr central Ghost Pro Team eine ideale Rennkonstellation war. Durch einen Fahrfehler verhakte sich Sabine dann aber in einem Fangnetzt, so dass sie erst die Polin Anna Szafraniec und dann Vizeweltmeisterin Lene Byberg vorbei ziehen lassen musste. In der letzten Runde schaffte es durch eine ähnliche Situation auch noch die Schweizerin Katrin Leumann an Sabine vorbei zu gehen. „Das war eine anstrengende Woche mit Cross-Country WM, langer Heimreise, Jet lag etc. so dass Rang 6 letztlich wohl ganz ok ist, auch wenn ich nie meinen Rhythmus wirklich gefunden habe. Es war aber auf jeden Fall ein toller Tag für mein Team mit dem Sieg von Lisi und der Zurückeroberung der Führung in der Weltcup Teamwertung“ zog Sabine Spitz letztlich ein positives Fazit.
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 Sabine führt das WM Rennen anSabine noch vor der später Dritten Willow Koerber (USA)
WM Medaille knapp verpasst/ 06.09.2009
(Foto: mtbsector.com)
Sabine verpasste bei der Cross-Country Weltmeisterschaft in Canberra, Australien, nur knapp ihre neunte Mountainbike WM Medaille. Sie belegte Rang vier, während der Titel an die Russin Irina Kalentieva ging. Zweitbeste Deutsche wurde die 23-Jährige Anja Gradl (Amberg) die von Sabine trainiert wird.
Die Strategie von Sabine war erst einmal voll aufgegangen. Der Start, der auf dem WM-Kurs am Mount Stromlo von großer Bedeutung war, verlief perfekt. Sie kam mit den Schnellsten in den Singletrail-Anstieg und nahm an vierter Stelle den höchsten Punkt der Strecke. Den kleinen Abstand zu Eva Lechner (ITA) und Cecile Rode-Ravanel (FRA) konnte sie gemeinsam mit der Norwegerin Lene Byberg schnell schließen, während Irina Kalentieva durch einen Sturz erst einmal zurück fiel. In der zweiten Runde ging Sabine in Führung, wobei sie einen sehr starken Eindruck hinterließ und der Titel in Reichweite schien. Gemeinsam mit Byberg hatte sie sich einen Vorsprung von 20 Sekunden heraus gefahren, der von der Amerikanerin Willow Koerber jedoch geschlossen wurde als Sabine an einem Fels hängen blieb stürzte und sich den Bremshebel verbog. Byberg nutzte dies um sich einen Vorsprung auf die beiden heraus fahren, der immer zwischen 15 und 20 Sekunden pendelte. Bis zur vierten Runde. Da erlebte Sabine einen Einbruch, den sie sich selbst nicht erklären konnte. Zumindest nicht in den ersten Minuten nach der Zielankunft.
Koerber fuhr ihr davon und Irina Kalentieva schloss von hinten auf. Auch gegen die Russin konnte sie in diesem Moment nicht reagieren. „Ich wusste, dass Irina von hinten kam, aber es war, als hätte man mir den Stecker raus gezogen“, beschrieb sie die Situation. Später fand sich dann doch noch eine mögliche Erklärung für den Einbruch. In der zweiten Runde hatte sie weder ihre Trinkflasche mit Power Bar HydroPlus noch das PowerBar Gel bekommen, so dass die Energiezufuhr irgendwann unterbrochen gewesen sein muss. „Bei der Marathon-WM konnte ich über vier Stunden mein Tempo hoch halten und jetzt bereche ich nach gut einer Stunde förmlich ein, da kann eigentlich nicht sein“, rätselte Sabine.
Sie benötigte in der letzten Runde ihre ganze Routine, um den vierten Platz gegen die heran stürmende Polin Anna Szafraniec zu verteidigen. Der Abstand zu Koerber, die von Kalentieva bald passiert wurde, war indes nicht mehr zu verringern. 1:30 Minuten Rückstand auf Kalentieva (1:43:20 Stunden) waren es nach 32,32 Kilometer. Die Olympiadritte siegte 13 Sekunden vor Byberg und 52 Sekunden vor Koerber.
„Es hat heute einfach nicht gereicht, die anderen waren stärker. Nachdem die Anfangsphase so gut lief, bin ich natürlich schon enttäuscht. Eine Medaille war das Ziel“, bekannte Sabine.
Der zweite große Erfolg, nach dem Titel bei der Marathon-WM 13 Tage zuvor, und ihre neunte Mountainbike WM-Medaille ihrer Karriere blieben ihr so versagt.
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 Das WM Bike...Sabine in den Felsen am Mount Stromlo
Sabine will eine Medaille/ 03.09.2009
(Foto:Ralf Schäuble)
Bei den 20. Mountainbike Weltmeisterschaften in Canberra, die nach Cairns 1996 zum zweiten Mal in Australien Station machen, ruhen die deutschen Medaillenhoffnungen einmal mehr vor allem auf den Schultern von Sabine Auf ihr Konto gehen alle Medaillen die der Bund Deutscher Radfahrer im Elite Bereich jemals bei Mountainbike Weltmeisterschaften gewonnen hat. Dass die Form stimmt zeigte sie bereits vor knapp zwei Wochen, mit dem WM Titel über die Langdistanz.
In einem schwierigen nacholympischen Jahr hat Sabine die Probleme rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt in den Griff bekommen und sagt selbstbewusst „Das Ziel ist eine Medaille“ Als Favoritin wird sie bei ihrem 15. WM Start am Samstag (2.00 Uhr MESZ) trotzdem nicht in das Rennen gehen. Diese Rolle sehen die Experten eher bei Irina Kalentieva (RUS), die vor Jahresfrist den Weltcup in Canberra gewonnen hat und der Kanadierin Catharine Pendrel die beim Teamrennen am Dienstag die beste Zeit bei den Damen für sich verbuchen durfte. Zu den heißen Kandidatinnen auf Edelmetall gehören auch Europameisterin Maja Wloszczowska (Polen) die Norwegerin Lene Byberg und Marie-Helene Premont (CAN).
„Ich denke das wird ein sehr enges Rennen, wobei viel davon abhängen wird, ob man eine guten Start erwischt und schnell den richtigen Rhythmus auf der technisch extrem anspruchsvollen Strecke findet“ so die Einschätzung von Sabine, die auf der Runde am Mount Stromlo ihr vollgefedertes GHOST RT central Team Edition einsetzt. Ein kleines Fragezeichen sieht sie hinsichtlich der unmittelbar vor der Abreise nach Australien bestritten Marathon-WM: „Das Rennen war nicht ganz so easy, die Belastung hängt schon noch im Körper drin“, sagt die 9fache WM Medaillen Gewinnerin, die allerdings auch zugibt „das hat mir nochmals viel Motivation und Sicherheit geben. Es ist ein gutes Gefühl dieses Jahr schon einen WM Titel gewonnen zu haben“ In der ARD Sportschau wird es am Samstag (05.09.) ab 18:00 Uhr einen Bericht über die MTB WM geben.
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 Sabine auf dem Weg zum WM TitelAward Damen Marathon WM
Marathon Weltmeisterin/ 24.08.2009
(Fotos:bike09.at)
Der 23. August wird wohl zum „Sabine Glücks- oder auch GOLD-Tag“ ausgerufen. Auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem Olympiasieg von Peking gelang Sabine in Graz erneut ein großer Coup. Nach einem 84 Kilometern langen und äußerst schweren Rennen holte sie sich, nach dem Cross-Country Titel 2003, das zweite Regenbogen-Jersey ihrer Karriere. In 4:24:15,9 Std. wurde sie Marathon-Weltmeisterin und komplettierte damit ihre Titelsammlung. „Wahnsinn. Ein Jahr nach Peking wieder Gold. Das ist ein unglaubliches Gefühl, zumal es der letzte Titel war, der mir noch gefehlt hat“, jubelte Sabine im Ziel.

Dabei war es zum Schluss noch mal richtig dramatisch geworden. Zwölf Kilometer vor dem Ziel hatte man eine Minute Vorsprung auf Marathon-Europameisterin Esther Süss (Schweiz) gemessen. Da es, abgesehen von zwei kurzen Gegensteigungen nur noch bergab ging, schien Sabine kaum mehr in Gefahr zu geraten. Von den Männern, die gleichzeitig auf der Strecke waren, fuhr aber 500 Meter vor dem Ziel der Schweizer Christoph Sauser, Dritter bei den Herren über 104 Kilometer, an Sabine heran. „Ich habe ihn vorbei gelassen und in einer Kehre aus dem Augenwinkel ein Schweizer Trikot gesehen. Es hätte ja auch ein Mann sein können, aber als ich mich umdrehte, bemerkte ich plötzlich, dass es Esther war. Zum Glück hatte ich noch ein paar Körner übrig“, schilderte Sabine die brenzlige Situation.
Sie erhöhte das Tempo noch einmal, wobei Süss diesem Antritt nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Die eigentliche Entscheidung um den Titel fiel auf den letzten 20 Kilometern, als es vom höchsten Punkt, der Schöckl-Bergstation, fast nur noch bergab ging. Petra Henzi, Marathon-Weltmeisterin von 2007, ging mit 1:17 Minuten Vorsprung auf Sabine in die Abfahrt. Doch Sabine war ruhig geblieben. „Petra war am Berg sehr stark. Aber ich habe vorher schon einmal im Downhill einen Rückstand aufgeholt und deshalb damit gerechnet, dass ich sie noch einholen kann“. Tatsächlich hatte Sabine auf ihrem GHOST RT Full-Suspension Bike die Schweizerin schon nach wenigen Kilometern erreicht, die in Folge eines Reifenschadens dann noch bis auf Rang drei (2:51 Minuten Rückstand) zurück fiel. „Es war sehr gut, dass ich hier ein paar Tage vorher angereist bin. Streckenkenntnis war bei diesem Marathon schon sehr viel wert. Und mit der Entscheidung das Fully zu fahren, lag ich im wahrsten Sinne des Wortes goldrichtig“, analysierte die glückliche Weltmeisterin das sehr harte Rennen.

Nach dem Cross-Country-Titel im Jahr 2003 durfte sich Sabine so zum zweiten Mal ein Regenbogen-Jersey überstreifen. Die Goldmedaille war die insgesamt achte WM-Medaille ihrer Karriere. Damit kann sie am Dienstag zuversichtlich nach Australien zur Cross-Country-WM fliegen. Was dort möglich ist, darüber wollte sie am Abend des Triumphs nicht spekulieren. „Jetzt heißt es erst einmal runter kommen und beim Flug gesund bleiben. Dann sehen wir weiter“, meinte sie.
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 Sabine beim TRaining auf Zypern
Am GOLD Tag in Graz/ 22.08.2009
(Foto:Ralf Schäubel)
Sabine wird genau ein Jahr noch dem Gewinn der Olympischen Goldmedaille wieder auf Medaillenjagd gehen. In Graz geht es zum Jahrestag ihres größten Erfolges, um die Weltmeisterschafen auf der Mountainbike-Langstrecke. Im Gegensatz zum olympischen Cross Country wird der Wettkampf über eine deutlich längere Renndistanz (ca. 5 Std.) und auf einer großen Runde ausgetragen. In Graz gilt es dabei 85km und 3000 hm zu bewältigen die durch extreme Steigungen und sehr steile und felsige Downhills gekennzeichnet sind. Auch wenn sich Sabine primär auf die zwei Wochen später in Australien stattfindenden Weltmeisterschaften im Cross-Country vorbreitet hat, will sie in Graz um die Medaillen mitfahren. In den letzten beiden Jahren wurde sie auf der langen Distanz jeweils Vizeweltmeisterin. Die größten Konkurrentinnen kommen aus der Schweiz (Petra Henzi, Esther Süss) Norwegen (Gunn-Rita Dahle) und Finnland (Pia Stundstedt).
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 Sabine beim Strassen Einsatz
Einsatz auf der Straße/ 10.08.2009
(Foto:Ralf Schäubel)
Beim 5. GP Oberbaselbiet in Zunzgen bei Basel belegte Sabine als beste Deutsche am Sonntag den 9. Platz. Das sehr gut besetzte Rennen hat Zeitfahr Vize-Weltmeisterin Christiane Soeder (AU T) vor der Olympia-Zeiten im Zeitfahren Emma Pooly (GBR) gewonnen.Das Rennen wurde von Beginn an vom sehr starken „cervelo Test Team“ kontrolliert. Dabei bestand keine Chance auf den Erfolg von Aktionen anderer Starterinnen wie auch die später drittplatzierte Ex-Weltmeisterin Karin Thürig (SUI) etwas frustriert feststellte. Auch wenn dieses Rennen einmal mehr die Bestätigung dafür war, dass das individuelle Leistungsvermögen auf der Strasse nicht unbedingt renn-entscheident ist, zeigte sich Sabine recht zufrieden mit dem Renneinsatz. „Am Anfang hatte ich etwas Probleme das phasenweise hohe Tempo mitzugehen, von Runde zu Runde fühlte ich mich aber besser“ bilanzierte sie den zweiten Straßeneinsatz in diesem Jahr. So war es für Sabine ein guter Trainingseinsatz auf dem Weg zur Mountainbike Marathon-WM in Graz (23.08.) und der Cross-Country WM in Canberra (05.09.).
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 Souveräne Vorstellung von Sabine bei der DM
10ter DM Titel/ 19.07.2009
(Foto:Ralf Schäubel)
Mit einer souveränen Vorstellung gewann Sabine in St. Märgen ihren zehnten Deutschen Meistertitel, wobei es der achte im olympischen Cross-Country war (2x Marathon). Schon von der ersten Runde an, machte Sabine deutlich, dass sie das Deutsche Meistertrikot ein weiteres Jahr tragen wollte. Sie setzte sich schon früh an die Spitze des Feldes und vergrößerte ihren Vorsprung im Verlauf der fünf Runden auf einem, vom Regen stark aufgeweichten Kurs, kontinuierlich. Dabei spielte sie unterstütz von vielen tausend Fans an der Strecke auch ihre Routine aus nun mehr 15 Wettkampfjahren aus. „Ich habe mir heute Morgen den Kurs noch einmal angeschaut. Bei den vielen Schikanen und dem Matsch war es extrem wichtig, immer die richtige Linie zu wählen und die war manchmal auch der weitere Weg“, erklärte sie den Reportern im Ziel. So steuerte sie feinfühlig über das sicher nicht einfache Gelände, immer auf die optimale Traktion ihrer Schwalbe-Reifen achtend.
Der zehnte Deutsche Meistertitel, ob das noch eine Bedeutung habe, wurde sie von der ARD-Reporterin gefragt. „Hochmut kommt vor dem Fall. Ich nehme eine Deutsche Meisterschaft nicht auf die leichte Schulter. Meisterschaften stehen häufig unter einem besonderen Stern. Außerdem freue ich mich ein weiteres Jahr das Trikot tragen zu dürfen“, erklärte Sabine.
Ihre schärfste Verfolgerin war zunächst ihre 23-jährige Teamkollegin und Schützling Anja Gradl gewesen. Doch sie verlor immer mehr an Boden, weil ihre Schaltung, vom Dreck verklebt, ihren Dienst nur noch sehr eingeschränkt verrichtete. Anja beendete das Rennen nach 27,5 Kilometern mit 4:17 Minuten Rückstand auf Sabine (1:33:56), die mit 2:26 Minuten Vorsprung auf Adelheid Morath (St. Märgen) gewann.
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 Freude über BronzeSabine im Schlamm von Zotermeer
EM Bronze im Schlamm/ 13.07.2009
(Foto: mtbsector.com)
Sabine holte bei der Europameisterschaft in Zoetermeer die achte EM-Medaille ihrer Karriere. Sie gewann hinter Maja Wloszczowska (POL) und Irina Kalentieva (RUS) Bronze.
Mit dem Blick auf die Wettervorhersage (91 % Regenwahrscheinlichkeit) war schon am Samstag klar, dass es für Sabine sehr schwer werden würde ihren EM-Titel zu verteidigen. Dauer-Regen war angesagt. Zwar hatte sie auch schon im Schlamm gute Ergebnisse in der Vergangenheit geschafft (z.B. WM Bronze 2002), doch ein matschweicher Untergrund kommt ihr einfach nicht entgegen. Deshalb verwunderte es zuerst nicht besonders, dass Sabine nach der ersten Runde nicht unter den vordersten fünf Fahrerinnen zu finden war (Rang11). Auch nicht in der zweiten von sechs Runden. Erst in der dritten 5,2-Kilometer-Schleife hatte die sie den Kontakt zu den fünf Fahrerinnen, die kurz zuvor noch 20 Sekunden Vorsprung auf sie hatten.
„Ich wollte am Anfang nicht überziehen und ich wusste, dass sich der Untergrund mit dem Regen extrem verschlechtern würde und ich dann gut damit zurecht kommen würde“, erklärte sie später im Ziel ihre Strategie, die doch sehr viel Routine und Gelassenheit verriet.
Angekommen in der Spitze, versuchte sie erst einmal ein wenig Kraft zu sparen. Aus der sechsköpfigen Gruppe wurde ein Quartett und in der zweitletzten Runde ergriff Sabine die Initiative. Sie verschärfte das Tempo und riss eine Lücke zu den Konkurrentinnen Wloszczowska, Kalentieva und Anna Szafraniec (Pol). „Ich habe dann in einer Abfahrt versteuert und dadurch den Vorsprung wieder eingebüßt“, bekannte sie. Kurz bevor es in die letzte Runde ging, griff Wloszczowska an und entkam. Sabine gelang es nicht direkt nachzusetzen, da Kalentieva vor ihr absteigen musste und so die noch einzig mögliche Fahrspur blockierte. So folgte Sabine der Polin mit Verzögerung, schien aber zumindest Kalentieva bereits abgehängt zu haben. Ein Rutscher von Sabine in einer schnellen Kurve brachte die Russische Verfolgerin aber wieder heran und auch vorbei.
Sabine Spitz schaffte es auf den verbleibenden Kilometern nicht mehr zu kontern, sicherte sich aber mit 38 Sekunden Rückstand auf die Olympiazweite Wloszczowska (1:47:30 Stunden) und 20 Sekunden hinter Kalentieva (1:47:48) die Bronzemedaille.
„Unter diesen Umständen bin ich mit Rang drei zufrieden. Silber wäre ohne diesen Fehler möglich gewesen, aber letztlich ist Bronze auch okay“, bilanzierte sie.
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 Siegerehrung Tour de l Aine
Sabine gewinnt die Tour de l’Ain/ 29.06.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Als Baustein zur EM-Vorbereitung bestritt Sabine die dreitägige MTB-Etappenfahrt Tour de l’Ain in der Region Ain zwischen Genf und Lyon gelegen. Für Sabine endete die Trainingsmaßnahme mit einem sportlichen Erfolg. Nach vier Etappen im französischen Jura und 5:42:48 Stunden Gesamtzeit stand sie mit zwei Etappensiegen als souveräne Siegerin fest. Sabine hatte dabei 15:49 Minuten Vorsprung vor der Britin Annie Last und 17:11 Minuten auf ihre central GHOST Teamkollegin Anja Gradl (Amberg). Es war der erste Sieg von Sabine bei einer individuellen Mountainbike Rundfahrt. Mit dem Fazit hielt sich Sabine noch etwas zurück: „Was es gebracht hat, wird man in zwei Wochen bei der EM sehen, aber das Gefühl ist nicht schlecht. Ich freue mich über diesen Sieg. Es ist eine neue Erfahrung für mich, die ich gerne gemacht habe“, meinte sie.
Die Etappen waren äußerst anspruchsvoll, gespickt mit vielen Singletrails und zusätzlich erschwert durch sehr nasse Bedingungen, die auf längeren Passagen auch zum Laufen zwangen. An den ersten beiden Tagen gab es teilweise heftige Regenfälle. Obwohl das nicht gerade den Vorlieben von Sabine entspricht, machte sie am Samstag auf der dritten Etappe die entscheidenden Meter gut und sorgte für eine Vorentscheidung um den Gesamtsieg. Dabei löstete sie mit dem Etappensieg die bis dahin führende französische Meisterin Cecile Ravanell im Gesamtklassement ab, die bei diesem Teilstück mehr als 20 Min. auf Sabine verlor.
In den ersten beiden Etappen lies es Sabine noch etwas ruhiger angehen und belegte die Plätze Drei bzw. Rang Zwei beim Zeitfahren am Samstagmorgen. Auf der technisch sehr anspruchsvollen Schlussetappe, galt es lediglich noch die deutliche Führung zu verteidigen. Deshalb blieb Sabine auch gelassen, als die Französin versuchte zu kontern um verlorenes Terrain wieder wett zu machen. Mit viel Risiko schaffte sie es, kurzfristig ein Vorsprung von 30 Sek heraus zu fahren. Am letzten Anstieg der 50 km Runde eroberte sich Sabine die Führung aber zurück und gewann so auch die letzte Etappe der Mountainbike Rundfahrt.
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 Grosse Kulisse in RustTeilnehmer des Sportforums v.l.n.r.: Hartmann, Obergföll, Sabine, Hambüchen, Steiner
Sabine beim Sport-Forum/ 25.06.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Der Dome im Europa-Park Rust war beim Sport-Forum bis auf den letzten Platz gefüllt, was nicht sonderlich überraschte bei der Präsenz von Olympiasiegern, Olympiadritten und eines bayrischen Fernsehmoderators. Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz, die Speerwurf-Olympiadritte Christina Obergföll (27/Offenburg), Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner (26/Chemnitz) und den Kunstturn-Bronzemedaillengewinner Fabian Hambüchen (21/Wetzlar) sprachen mit dem TV-bekannten Selbstdarsteller Waldemar Hartmann (61) über den Sport. Das Motto des Abends lautete "Der Weg zur Spitze", doch es wurde von Hartmann ziemlich frei interpretiert. Denn er plauderte mit seinen Gesprächspartnern nur kurz darüber. Immerhin konnten die 1400 Besucher erfahren, dass der gebürtige Österreicher Matthias Steiner ursprünglich auf dem besten Weg gewesen sein muss, ein Fussballspieler zu werden bevor er das Gewichtheben für sich entdeckte. Auch dass Sabine als spätberufene Mountainbikerin eine "wilde Jugend" hatte und im Alter von 18 bis 20 Jahren lieber mit einem Enduro-Motorrad als mit dem Bike die Welt eroberte, dürfte den wenigsten Gästen bekannt gewesen sein.
Wild waren teilweise auch die Themenwechsel, die Hartmann vorgab – aber ein Publikum unterhalten, das kann er allemal. So wollte es wissen wie es um den Fairplay-Gedanken bei den Anwesenden steht. "Wünscht Ihr Eurer Konkurrenz eigentlich, dass ihr Unheil zustößt, sie stürzt oder sich verletzt", fragt Hartmann. Dieser Gedanke ist Sabine eher fremd. Sie sagt: "Ich versuche vorausschauend zu fahren. Denn an schwierigen Stellen der Strecke kann eine technisch nicht so gute Fahrerin immer stürzen." Das Olympiarennen lässt grüssen, denn genau das war einer der Schlüssel zum Erfolg in Peking. Christina Obergföll, von Hartmann während der Diskussion ein paar Mal mit dem Namen "Steffi" angesprochen, gibt hingegen zu, dass man im Wettkampf den Konkurrentinnen "auch mal die Augen auskratzen" könnte. Obergföll, die in diesem Jahr bei der WM im August in Berlin ihre persönliche Bestleistung von 70,03 Metern verbessern will, erklärt zudem, dass vor allem ihre Duelle mit der Leverkusener Speerwerferin Steffi Nerius "das Geschäft belebt haben". Aber im Grunde sei es wie im richtigen Leben: Zum einen habe man einen besseren Draht, zum anderen einen schlechteren.
Auch das Thema Doping lässt Moderator Hartmann nicht aus. Man ist sich einig, dass es gut sei, oft kontrolliert zu werden, wobei auch der Hinweis kommt, dass in anderen Ländern – vor allem im Osten Europas – nicht so umfassend hingeschaut werde. Sabine fordert das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu auf, "seine große Macht auszuspielen und Verbänden sowie Nationen, die im Anti-Doping-Kampf nicht mitziehen, mit Ausschluss von Olympia zu drohen".
Solche Sätze sind Waldemar Hartmann dann aber doch zu ernst. Er will noch einmal witzig sein und zitiert Otto Rehhagel. Der soll irgendwann gesagt haben: "Wer die Pille nicht fünfmal mit dem Fuß jonglieren kann, kriegt das auch nicht mir einer Pille hin." Aber den Einwurf finden dann weder die vier Sportler auf dem Podium noch die Zuschauer zum Lachen.
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 Sabine in Albstadt auf dem Weg zum Sieg
Sieg in Albstadt/ 15.06.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Vor einer großartigen Zuschauerkulisse mit rund 10000 Fans an der Strecke, durfte Sabine bei den hoch dotierten Albstadt MTB Classic ihren ersten Saisonsieg feiern. In einem spannenden Rennen, gewann sie knapp vor der österreichischen central GHOST Teamkollegin Lisi Osl. Die Ergebnisliste deutet auf einen Zielsprint hin, doch in Wirklichkeit hatte Sabine bereits mit dem Jubeln begonnen und hatte die Begeisterung des Publikums genossen, als ihre österreichische Teamkollegin auf der Zielgerade von hinten heran stürmte, so dass Sabine noch einmal die Hände an den Lenker nehmen musste, um den Angriff zu parieren. So durfte sie sich nach einer Fahrzeit von 1:39:21 Std. über den neuerlichen Triumph auf der Schwäbischen Alb freuen. Denn schon zweimal wurde sie in Albstadt Deutsche Meisterin. „Das war ein hartes Rennen heute. Erstmals in diesem Jahr hatte ich das Gefühl wieder richtig Gas geben zu können. Das macht mir viel Mut für die Europameisterschaften in einem Monat“ gab sie zu Protokoll.
Sabine hatte das 31 Kilometer lange Rennen mit Bedacht begonnen und lag zuerst auf Rang vier. „Ich bin die erste Runde mit einem zu großen Gang gefahren, das musste ich in der zweiten Runde büßen. Ich habe das dann verändert und danach ging es“, sagte Sabine Spitz nach ihrem ersten Saisonsieg. „Auf diesem Kurs muss man sich die Kräfte gut einteilen, da braucht man einen langen Atem“, erklärte sie ihre Strategie, die sie ab der dritten Runde an Osl vorbei in Führung brachte. Zwei Runden waren die beiden central-Ghost-Bikerinnen gemeinsam unterwegs, bevor sich Sabine absetzen und mit 30 Sekunden Vorsprung in die letzte von sechs Runden gehen konnte. „Die Stimmung im Bullentäle war wieder toll, die Leute haben mich richtig gepuscht“, erklärte sie im Ziel.
Sabine durfte sich auch über einen herausragenden Teamerfolg freuen. Mit Lisi Osl auf Rang zwei und Anja Gradl (Amberg) als zweitbeste Deutsche auf Rang fünf waren gleich drei Damen vom eigenen „central GHOST Pro Team“ unter den ersten fünf zu finden.
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 Sabine in Gränichen
Doppeleinsatz/ 08.06.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Gleich zweimal war Sabine am Wochenende im Einsatz. Den Anfang machte sie mit einem Sieg beim ersten Münster Bike Marathon in Obermarchtal. Einen Tag später stand der Swiss-Cup in Gränichen (Schweiz) noch auf dem Programm, wo trotz Handicap Platz 4 zu notieren war.
Schon am Samstag hatte Sabine in Obermarchtal den Münster Bike-Marathon bestritten. Das erstmals ausgetragenen Langstrecken Rennen über 84 km war für sie ein besonderes Anliegen, da pro Starter 5,- € den Radio7 Drachenkinder zugute kamen, wobei sie selbst nochmals 1000,- € dazugab. Obwohl die Witteringsbedingungen mit starkem Regen alles andere als einladend waren, drängelten sich bei der Primere 600 Teilnehmer in die Startboxen. „Ein toller Erfolg auf einer schönen Marathon Runde“ bestätigte Sabine den Organisatoren. Das Rennen entschied sie klar für sich. Allerdings hatte der Sieg etwas mehr Kraft gekostet als gedacht. Der Regen hatte den Boden stark aufgeweicht und das Rennen über 84 Kilometer sehr schwer gemacht. Dazu kam ein Sturz bei dem sie sich das rechte Handgelenk prellte. Dies sollte zwar den Sieg nicht gefährden, stellte aber den geplanten zweiten Renneinsatz am Sonntag erst einmal in Frage.

Sabine entschloss sich trotz des Handicaps zum Start beim 4. Lauf des Swiss Cup in Gränichen. Die schmerzenden Hand und die kurze Regenerationszeit erwiesen sich für sie in der ersten Phase des Rennens allerdings doch noch als Problem. „Die Beine fühlten sich müde an und die Erschütterungen machten mir Anfangs arg zu schaffen“ bekannte Sabine später. So kam sie nur als 17. aus der ersten von acht Runden. Mit zunehmender Renndauer, kam sie immer besser zurecht. Mit Rundenbestzeit schaffte sie am Ende noch den Sprung auf Rang 4. „Das war ganz schon hart heute, aber ich bin froh das ich gefahren bin. Die Strecke ist technisch sehr herausfordernd und so auch ein gutes Fahrtechniktraining“ kommentierte Sabine das Rennen.
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 Sabine in Madrid
Sabine Vierte in Madrid/ 25.05.2009
(Fotos: Ralf Schäuble)
Im Casa de Campo dem berühmten Stadtpark von Madrid belegte Sabine beim vierten von insgesamt acht Weltcup Rennen den vierten Platz. Nach einer spannenden Aufholjagd war das nicht nur das beste Weltcupergebnis dieser Saison für Sabine, sondern erstmals in diesem Jahr schaffte sie auch den Sprung auf das fünfköpfige Weltcup Podium und setzte damit den Aufwärtstendenz fort, den sie zuletzt schon in Houffalize angedeutet hatte. Und dies obwohl sie schon in der ersten Runde einen heftigen Sturz zu verdauen hatte, und dadurch den Anschluss zur Spitzegruppe verlor, was höhere Ambitionen erst einmal zunichte machte. Erst in der letzten von insgesamt 4 Runden mit je 7,5 km gelang es Sabine, die entscheidenden Plätze gut zu machen. Sie hatte mit einer Fahrzeit von 1:30:41 Std. im Ziel einen Rückstand von 2:16 Min. auf die Siegerin Marga Fullana (ESP). Das war für Sabine allerdings nicht so wichtig, denn entscheidend für Sie war, mit einem guten Gefühl und ohne gesundheitliche Probleme das Rennen beendet zu haben. So sagte sie nach dem Rennen „Ich bin sehr glücklich, dass mein Körper heute mitgespielt hat, Mitte letzter Woche hatte ich da noch gewisse Zweifel".
Das führende Trio mit Marga Fullana, der später zweit- und drittplatzierten Marie-Helene Premont (CAN) und Lene Byberg (NOR) lagen in Sichtweite, als Sabine in einer 70% steilen Abfahrt wegrutschte und spektakulär zu Boden ging. Nicht nur der Wettkampf-Rhythmus war dadurch erst einmal gebrochen, sondern auch entscheidende Meter und 30 Sek. auf die Führenden gingen dabei verloren. Allerdings blieb sie außer einer Schramme im Gesicht von ernsteren Verletzungen verschont. So fand Sabine recht schnell wieder ins Rennen zurück, und startete zurückgefallen auf Rang 15 eine sehenswerte Aufholjagd. Auf der schnellen Strecke von Madrid kein leichtes Unterfangen, denn viele Flachpassagen lassen durch Windschatten fahren Gruppen entstehen von denen es schwierig ist nach vorne zu kommen. Trotzdem gelang es Sabine, sich Platz um Platz nach vorne zu schieben. Eingangs der letzten Runde lag sie auf Rang 6 unmittelbar hinter central-GHOST Teamkollegin Lisi Osl (AUT). Gemeinsam machten sie sich auf die Verfolgung von Catharina Pendrel (CAN) die noch 20 Sek. Vorsprung hatte. Am zweiten Anstieg der letzten Runde hatte Sabine den Anschluss geschafft und überholte wenig später die Kanadierin, die noch Rang 5 vor Lisi Osl ins Ziel rettete.
„Das war ein hartes Rennen. Auf diesem Kurs gibt es keine Möglichkeit sich auszuruhen und ist insofern ist es auch aussagekräftig. Man hat gesehen, dass bei mir noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Der Sturz am Anfang ist natürlich ärgerlich aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, weil ich erstmals in dieser Saison das Gefühl hatte mein Leistungsvermögen abrufen zu können.“, so Sabines Kommentar vor versammelter Presse, die zuletzt sehr kritisch war, nachdem Sabine nicht optimal in die Saison gestartet war.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Sabine um zwei Plätze und liegt nun auf Rang 5. Allerdings baute Marga Fullana ihre Führung an der Spitze weiter aus und nun mit 850 Punkten schon 380 Punkte Vorsprung auf Sabine. Deshalb lässt Sabine im Moment noch offen ob sie den nächsten Weltcup Ende Juli in Kanada bestreiten wird.
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 Sabine beim Abendrennen in Brugg/SUI
Weltcup Madrid/ 22.05.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Vor dem vierten Lauf zum Mountainbike Weltcup in Madrid am Sonntag, 24.05. zeigt sich Sabine bezüglich des eigenen Leistungsvermögens etwas unsicher. „Ich habe die letzten beiden Wochen ganz gut trainieren können, aber immer wieder ein paar schlechte Tage mit muskulären Problemen gehabt. Woher diese kommen ist mir im Moment nicht klar“ Ob und wie sich diese beim vierten Weltcupseinsatz in der spanischen Metropole auswirken ist das große Fragezeichen. „Ich hoffe das ich die positive Tendenz vom letzten Weltcup vorsetzen kann wobei ich natürlich weiß, dass gerade in Madrid von Anfang an das 100%ige Leistungsvermögen da sein muss, um nicht schon in de Anfangsphase des Rennens die entscheidenden Meter zu verlieren. Wenn man den Zug am Anfang verpasst, hat man keine Chance mehr nochmals ganz nach vorne zu kommen“ zeigt sich Sabine ein wenig skeptisch. Das Rennen im Casa de Campo - dem großen Stadtpark von Madrid – gilt als besonders schnell, wobei sich auf dem flachen mit kurzen, steilen Steigungen durchsetzen Kurs während der Renndauer von ca. 2 Stunden keinerlei Erholungsmöglichkeiten bieten.
Unabhängig vom Ausgangs dieses Rennen geht der Blick von Sabine nach vorne: „Ich versuche die Probleme in Griff zu bekommen um spätestens zu den Saisonhighlights in der zweiten Saisonhälfte wider 100%ig fit zu sein. Allerdings kann man nichts erzwingen und Top Ten Platzierungen sind so schlecht ja auch nicht, wenn man weiß wie eng die Weltspitze beisammen ist. Auf jeden Fall ist die Motivation nach wie vor voll da und das ist das Wichtigste.“
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 Sabine mit der KJG Niederhof vor dem Start der 72hRichtfest bei den 72h in Murg
Sabine als Patin bei 72h/ 09.05.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine beteiligt sich als Patin an der 72Stunden Aktion des BDKJ. Bei der Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in Deutschland sind über 100.000 Kindern und Jugendlichen beteiligt um in dieser Zeit ein soziales Projekt umzusetzen. Dabei steht das Motto „Für andere da sein, für andere stark zu machen und miteinander Unglaubliches bewegen“ ganz oben bei der bisher einmalige Aktion in Deutschland. So fiel es Sabine leicht bei Anfrage der KJG Niederhof für eine Patenschaft zur Verfügung zu stehen und spontan zuzusagen, obwohl ihr Terminkalender mitten in der Saison dicht gedrängt ist. „Ich finde es toll, dass sich die Jugendlichen für ein soziales Projekt stark machen und gemeinsam etwas umsetzen, was für alle von großem Nutzen ist. Deshalb war es für mich selbstverständlich, die Aktion bestmöglich zu unterstützen“ zeigt sich Sabine von dem Engagement begeistert.
Als erste Station hatte sie der KJG Niederhof die Aufgabenstellung übergeben. Dabei wird in einem Waldstück ein schon lange erhoffter Wald-Kinderspielplatz für den Kindergarten von den Jugendlichen gebaut. Ein ehrgeiziges Projekt. Denn nicht nur Spielgeräte sollen kreativ gestaltet werden, sondern auch eine Hütte steht auf dem Plan. Umso erstaunlicher, dass es die KJG Gruppe mit Unterstützung schon nach 24h Stunden geschafft hat, das Richtfest des Unterstandes zu feiern. Gerade rechtzeitig, denn kaum war der Richtbaum gehisst, begann es in Strömen zu regnen. Sabine zeigte sich beeindruckt was die Jugendlichen schon geleistet haben und wünschte Ihnen noch viel Spaß und Motivation bei der Umsetzung der restlichen Aufgaben. Sie selber ist am Sonntag im Sauerland im Renneinsatz, wo der 2. Lauf zur MTB Bundesliga ausgetragen wird.
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 Sabine in Belgien
Starkes Finish in Belgien/ 03.05.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim dritten Lauf zum Mountainbike Weltcup in Houffalize/ Belgien belegte Sabine den siebten Platz und machte dabei - was das Endergebnis angeht - im Vergleich zur Vorwoche einen kleinen Schritt nach vorne."Es war auf jeden Fall ein besseres Gefühl als zuletzt. Ich denke in zwei, drei Wochen passt das wieder", sagte sie. Das durchaus positive Fazit lag wohl vor allem darin begründet, dass Sabine nach der verkürzten Startrunde auf den verbliebenen drei Runden mit je 7 Kilometer sehr gut ins Rennen fand und sich mit guten Rundenzeiten Platz um Platz nach vorne schob. Die Aufholjagd brachte sie von Platz 21 bei der ersten Zielpassage bis auf Platz 7 am Ende nach vorne. „Nach dem ersten Anstieg hatte ich leichte Krämpfe in der Wade, erst als ich mich im Flachstück bei Start/ Ziel wieder etwas freifahren konnte, fand ich meinen Rhythmus. Von da an habe ich mich recht gut gefühlt. Das macht mir Mut für die nächsten Wochen und Monate, die aktuellen Probleme in den Griff zu bekommen“ zeigte sich die Olympiasiegerin optimistisch für die kommenden Aufgaben. Ob dazu der Gesamtweltcup noch zählt lies sie erst einmal offen. „Die Saisonplanung und auch das Ziel Gesamtweltcup kann man jetzt sicher hinterfragen. Ich warte jetzt aber noch das Rennen in Madrid Ende Mai ab, dann sehen wir weiter“ sagte Sabine Spitz, die die nächsten Wochen so gestallten wird wir geplant.
Gewonnen wurde der Weltcup in Houffalize von Weltmeisterin Margarita Fullana aus Spanien, was ihr auch die Führung im Gesamt Weltcup einbrachte. Sabine Spitz verlor auf den 25,1 Kilometern 3:26 Minuten auf die Tagessiegerin aus Spanien.
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 Sabine Spitz
Skepsis vor drittem Weltcup/ 01.05.2009
(Foto: Daniel Geiger)
Nach der persönlichen Enttäuschung beim Heimweltcup in Offenburg erwartet Sabine für den Weltcup in Belgien am Sonntag noch keine Trendwende. „Es wäre glaube ich vermessen zu glauben, dass eine Woche später die aktuellen Probleme nicht mehr vorhanden sind“ zeigt sie sich skeptisch. So sieht sie ihre Zielsetzung für das Traditionsrennen in den Ardennen in einer Platzierung in den Top Ten, wohl wissend dass für den Gesamtweltcup nur eine Platzierung auf dem Podium sie wirklich weiter bringen würde. „Ich kann es nicht erzwingen. Der Gesamtweltcup ist ein Ziel von mir, aber vielleicht muss ich dieses Ziel auf das kommende Jahr verschieben. Allerdings will ich erst nach dem Halbzeit-Weltcup in Madrid sehen ob ich meine Saisonplanung anpassen muss“ erklärt Sabine ihre aktuelle Situation. So sieht es auch Bundestrainer Frank Brückner, der in Anbetracht der gesundheitlichen Probleme dem achten Platz von Offenburg höchsten Respekt zollt. „Wenn man bedenkt wie breit und eng die Weltspitze ist und man weiß dass etliche Prozent der Leistungsfähigkeit fehlen, ist das Ergebnis bemerkenswert. Außerdem war sie die klar beste Deutsche Starterin.“ so seine Analyse.
Die Strecke in den belgischen Ardennen, gilt ohnehin nicht unbedingt als bevorzugtes Terrain für Sabine, obwohl sie an dieser traditionsreichen Stätte – es ist der älteste Weltcup Ort überhaupt – 1996 ihren Ersten Weltcup bestritt. Das hat nicht nur mit der oft nasskalten Wittering zu tun, sondern auch mit dem Profil der Runde, die durch eher lange Anstiege geprägt ist.
„Ich versuche das Beste aus der Situation zu machen und schaue nach vorne“ lässt die Sabine den Kopf nicht hängen. Als Favoritinnen für den dritten Weltcup sieht sie vor allem die Chinesin Ren Chengyuan, Marga Fullana (ESP) aber auch ihre Österreichische Teamkollegin Lisi Osl, die sich als Weltcup Führende derzeit in einer absoluten Top Form präsentiert. „Ich freue mich für sie, dass es so gut läuft und für mein central GHOST Pro Team ist es natürlich das Beste was passieren konnte“
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 Sabine kurz nach dem Start in Offenburg
Enttäuschung für Sabine/ 28.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine belegte nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten in den ersten Runden beim Heimweltcup in Offenburg Rang acht. Gemeinsam mit Lisi Osl und Anja Gradl gewannen sie aber erneut die Tages Teamwertung bei den Damen, was über die persönliche Enttäuschung hinwegtröstete.Sabine konnte in Offenburg nicht die Rolle spielen, die sie vor heimischem Publikum gerne gespielt hätte. Die riesige Zuschauerkulisse mit gut 18000 Fans im Wald von Rammersweier feuerte sie trotzdem frenetisch an, völlig unabhängig von ihrer Platzierung. Doch es sollte nicht reichen beim Kampf um die Podiumsplätze mit einzugreifen. „Schade für das tolle Offenburger Publikum ich hätte ihnen die tolle Unterstützung gerne mit einer besseren Platzierung gedankt, aber es ist Fakt, dass ich im Moment noch nicht das Leistungsvermögen besitze, um ganz vorne mit zu fahren“, sagte sie in einer ersten nüchternen Analyse wobei viel Enttäuschung mitschwang. Warum das so ist, darüber könne sie nur spekulieren.
Die 37-Jährige konnte zu Beginn des Rennens nicht mobilisieren, die Muskulatur blockierte, so dass sie das Tempo der Besten mitgehen konnte. „Am Anfang hatte ich Probleme, wie schon in den vergangenen Wochen auch“, bekannte sie. Erst nach der zweiten Runde seien „die Beine aufgegangen“, so Sabine Spitz.
Von Rang 15 schob sie sich in den verbliebenen fünf Runden aber doch noch auf den achten Rang (4:06 Minuten Rückstand) und sorgte damit als beste Deutsche letztlich auch dafür, dass das central GHOST Pro Team zum zweiten Mal in Folge die Damen-Teamwertung gewinnen und die Führung deutlich ausbauen konnte.
Auch im Gesamtweltcup machte Sabine einen Sprung nach vorne und belegt nun mit 200 Zählern Platz Sieben.
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 Sabine beim "Wolfstrop" in Offenburg
Heimvorteil nutzten/ 23.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Für Sabine ist der Weltcup in Offenburg einer der Höhepunkte der Saison. Nach verpatztem Weltcup Auftakt in Südafrika will sie sich vor den erwarteten 20.000 Zuschauern in besserer Form präsentieren als zuletzt als sie Rang11 belegte. Die Zielvorgabe ist ein Platz unter den ersten 5. Diese klingt eher bescheiden für eine Olympiasieger, ist aber der Tatsache geschuldet, dass erstmals in diesem Jahr die gesamte Weltelite am Start sein wird und dass es die Vorgeschichte für sie selbst schwer macht einzuschätzen, was ihre aktuelle Verfassung hergibt. „Die Formkurve zeigt nach oben, mein Gefühl ist gut. Aber ich weiß nicht, was das wert sein wird. Das wird die erste echte Standortbestimmung«, sagt Sabine. Zwei Infekte im März hatten die Vorbereitung beeinträchtigt. Wie eine Untersuchung im Nachhinein ergab, waren einige Werte außerhalb des Normbereichs. Der elfte Platz beim Weltcup-Auftakt in Südafrika, wo auch Magenprobleme eine Rolle spielten, war wohl auch ein Resultat dieses Handicaps.
So bleibt der Teamchefin des Central GHOST Pro Teams vor dem Weltcup, eine gute Autostunde von der Heimat Murg entfernt, nur die Hoffnung, dass das »gute Gefühl« nicht trügt und überdies der Heimvorteil besondere Kräfte freisetzt. „Ich freue mich schon auf die vielen Fans in Offenburg und hoffe dass sie mich kräftig anfeuern. Die Stimmung in den letzten beiden Jahren war immer gigantisch“ so die aktuelle Weltranglisten-Erste. Dabei wird sie auch von einer Delegation des Heimatvereins SG Rheinfelden und dem Wohnort Murg unterstützt, die einen Bus nach Offenburg gechartert haben.
Als Top-Favoritin gilt die Russin Irina Kalentieva, die in Offenburg zweimal hin Folge den Weltcup gewinnen konnte. Gespannt sein darf man auf den ersten Saisonauftritt der beiden Chinesinnen Ren Chengyuan und Ying Liu sowie des kanadischen Duos Catherine Pendrel und Marie-Hélène Prémont sein.
Am Abend nach dem Rennen wird sich Sabine in Offenburg mit dem BDR Präsidenten Rudolf Scharping zu einem Gespräch treffen. Der kürzlich an die Spitze des Deutschen Radsport Verbandes wiedergewählte Politiker stand im Vorfeld der Wahlen heftig in der Kritik, auch durch Sabine. Es wird das erste Zusammentreffen sein, seit Scharping das Amt des BDR Präsidenten im März 2005 übernommen hat.

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 Siegerehrung der DamenSabine in Münsingen
Podium beim MTB Klassiker/ 20.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine präsentierte sich eine Woche vor dem zweiten Weltcup-Rennen in Offenburg in guter Verfassung. Mit Platz drei beim 23. Internationalen Frühjahrsklassiker in Münsingen zeigte sie sich bessrer Verfassung als vor Wochenfrist beim Weltcupauftakt in Südafrika. „Die Richtung stimmt“ freute sich Sabine über das Resultat, das sie optimistisch stimmt für den Heimweltcup am kommenden Wochenende in Offenburg. Das central GHOST Pro Team war dabei gleich zweimal auf dem Podium vertreten. Teamkollegin Lisi Osl komplettierte als zweite den Teamerfolg in der Damen - Konkurrenz.

Das Auftaktrennen zur Mountainbike-Bundesliga in Münsingen bildete für Sabine eine Zwischenstation auf dem Weg zum zweiten Weltcup am kommenden Sonntag in Offenburg. Sie hatte ihr Training entsprechend ausgerichtet und durfte deshalb auf der Schwäbischen Alb keine Wunder erwarten. Dennoch präsentierte sie sich vor vielen tausend Zuschauern besser als erwartet. In der Anfangsphase waren die Beine noch etwasschwer, so dass sie nur als sechste aus der ersten von insgesamt sechs 5,1 km Runden zurückkam. Dann kam sie immer besser in Fahrt und übernahm Ende der fünften Runde durch eine Tempoverschärfung den dritten Platz. Am Ende fehlten noch. 59 Sekunden auf Siegerin Kalentieva (RUS) die eine Siegerzeit von 1:33:33 Stunden verbucht hatte. „Es war klar, dass mir die Spritzigkeit noch fehlen würde. Aber ich bin mit meiner Leistung heute recht zufrieden“, kommentierte die Olympiasiegerin ihr Rennen. Mit Blick auf Offenburg zeigte sie sich optimistisch. „Das Ergebnis und mein Gefühl sind schon viel besser als das, was ich in Pietermaritzburg erlebt habe. Ich glaube es geht wieder aufwärts nach den vielen Problemen. Das Rennen war typisch Münsingen, viele Zuschauer, und eine gute Stimmung. So macht es Spaß zu fahren“

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 Hartes Rennen für Sabine in SüdafrikaSieg in der Teamwertung für Central GHOST
Sabine Elfte beim Weltcup Auftakt/ 11.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim Auftakt zum Mountainbike Weltcup im südafrikanischen Pietermaritzburg gab es für Sabine eine echte Enttäuschung. Nach fünf Runden und einer Gesamtdistanz von 27 km kam sie lediglich als 11platzierte ins Ziel. Von Beginn an hatte Sabine mit Magenproblemen zu kämpfen, die gegen Ende des Rennens zunehmend schlimmer wurden. So verlor sie in der letzten Runde noch vier Plätze und fiel von Rang 7 auf Rang 11 zurück. Den Sieg des ersten Weltcups der Saison holte mit Elisabeth Osl (Kirchberg/ AUT) die central GHOST Teamkollegin von Sabine.

Sabine hatte während des gesamten Rennens Probleme mit dem Magen. «Das hatte ich 2003 schon einmal bei den Europameisterschaften. Ich hatte einen extremen Druck auf dem Magen, den ich nicht losgeworden bin und mich auch in der Atmung behinderte. Ich bin schon sehr enttäuscht, denn ich bin natürlich nicht hierher gekommen, um Elfte zu werden. Aber ich stecke jetzt den Kopf nicht in den Sand, die Saison ist noch lang und ich schaue nach vorne. In Offenburg geht es bestimmt schon wieder besser», sagte Sabine nach dem Rennen. Nach 1:40:50 Stunden hatte sie im Ziel einen Rückstand von 6:18 Minuten auf Osl.

Dass Teamkollegin Lisi Osl gewinnen konnte, tröstete Sabine über die persönlich unbefriedigende Bilanz hinweg. Denn die 23-Jährige fährt erst seit dieser Saison für das eigene „Central GHOST Pro Team“. Lisi Osl siegte souverän mit 2:07 Minuten Vorsprung auf die Olympiadritte Irina Kalentieva aus Russland und 2:46 Minuten vor Lene Byberg aus Norwegen. Die Teamwertung entschied das central GHOST Pro Team souverän für sich. So durfte Sabine zusammen mit Lisi doch noch als Siegerin auf das Weltcup Podium besteigen.

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 In Südafrika auf Kurs in Richtung Weltcupstart
Weltcup Start in Südafrika/ 09.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach einigen Vorbereitungsrennen auf Zypern und zuletzt in Liechtenstein wird es für Sabine am kommenden Wochenende erstmals ernst in der noch jungen Mountainbike Saison 2009. In der nacholympischen Saison gehört die Olympiasiegerin erfahrungsgemäß zu den Gejagten. Davon will sich Sabine aber nicht verrückt machen lassen, zumal sie weiß derzeit noch nicht in der besten körperlichen Verfassung zu sein.

Nahe Durban an der Südostküste Südafrikas wird in Pietermaritzburg der erste Startschuss zum ersten von insgesamt acht Weltcup Rennen 2009 sein. Die Spannung ist groß, denn der Start in die Weltcup Saison zeigt schonungslos wer wie über den Winter gearbeitet hat und wie die Karten neu verteilt sind. Dabei sind gerade in der nacholympischen Saison Überraschungen nicht ausgeschlossen wie die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt haben. „Ich bin schon so lange dabei, aber das erste Weltcuprennen ist immer noch was besonders“ zeigt sich auch Sabine vom Saisonstart besonders beeindruckt. Es ist in jeder Saison stets das das erste Mal, dass die gesamte Weltelite aufeinander trifft und jeder versucht in Bestform anzutreten. Das wird dieses Jahr nicht anders sein.

Für Sabine stehen die Vorzeichen dabei nicht ganz optimal. Viele Verpflichtungen und zuletzt zwei Infekte ließen die Vorbereitung ins Stocken geraten. Dabei ist gerade jetzt der Fokus auf die Olympiasiegerin gerichtet. Sabine will sich davon aber nicht unter Druck setzen lassen, auch wenn sie sich selbst mit dem Gewinn Gesamtweltcups ein hohes Ziel gesetzt hat. „Ich bin zwar Olympiasiegerin aber keine Maschine. Ich versuche einfach das Beste aus der Situation zu machen und eine vernünftige Ausgangssituation für die nächsten Rennen zu schaffen. Alle schauen zwar auf mich aber ich muss niemanden etwas beweisen. Ich weiß dass ich im Moment noch Defizite habe, deshalb bringt es nichts sich jetzt verrückt zu machen. Die Saison ist noch lang und in den letzten Jahren bin ich eigentlich immer besser in Fahrt gekommen je länger die Saison gedauert hat.“

Dabei würde ihr die Strecke in Südafrika - mit gewissen Ähnlichkeiten zum Olympiakurs von Peking - durchaus entgegen kommen, zumindest bei trockenen Bedingungen. Allerdings ist er auch konditionell extrem hart, was sich bei gewissen Defiziten natürlich besonders gravierend auswirken dürfte. Wenn die Sonne scheint kommen die hohen Temperaturen hinzu, die Sabine aber wiederum liebt. Mehr Sorgen macht Sabine deshalb die Wettervorhersage. Diese prophezeit Regen, was die Strecke in eine unkalkulierbare Schlammpiste verwandeln würde. So hofft man, dass die „Regenmänner“ des Zulu Stammes für einmal falsch liegen…

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 Sabine in Schaan
Die Topform fehlt noch/ 06.04.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim Auftakt zum Schweizer Mountainbike Cup belegte Sabine Rang vier. Damit gelang die Generalprobe für den Weltcup Auftakt am kommenden Samstag in Südafrika nur bedingt. Vor allem in den ersten zwei der insgesamt 7 Runden tat sich Sabine sehr schwer und hatte mit argen muskulären Problemen zu kämpfen, so dass sie schon an Aufgabe dachte. Danach fand sie allerdings doch noch ihren Rhythmus und fuhr von Platz 13 bis auf Rang vier, so dass sie im Ziel nicht ganz unzufrieden war „Ich habe erst spät meinen Tritt gefunden, dann war es ganz ok. Sicher ist die Topform noch nicht da, aber das kann nach der Krankheitsphase vor kurzem auch noch nicht sein“, erklärte Sabine im Ziel. Dort durfte sie sich über den Sieg von Teamkollegin Lisi Osl (Kirchberg, AUT) freuen. Der Neuzugang im central GHOST Pro Team war 2:58 Minuten schneller als Sabine. Anja Gradl (Amberg) rundete als Sechste das herausragende Team Ergebnis für eigenen Equipe ab.
Am Ende fehlte nicht viel für Sabine um Rang drei noch zu erreichen und wäre das Rennen noch eine Runde länger gegangen, so hätte es sicher noch gereicht das Podium zu erklimmen. Trotzdem war es ein versöhnliches Ende eines Rennens, dass sie sich ganz anders vorgestellt hatte. Eine Woche vor dem Weltcup Auftakt wollte sie „Weltcuptempo“ testen, vor allem in der Anfangsphase. „Schade, dass es nicht funktioniert hat, aber meine Muskeltatur streikte völlig und es war unmöglich Druck auf das Pedal zu bringen. Ich stand förmlich, kein schönes Gefühl“ schilderte sie die Situation, die auch die zahlreichen Zuschauer überraschte. Das es ab dem zweiten Renndrittel wieder besser ging lässt jedoch Hoffnung aufkommen, dass der Weltcup Auftakt in Südafrika trotz ungünstiger Vorzeichen nicht zu einer allzu großen Enttäuschung werden wird. Vom ursprünglichen Ziel dort schon in Topform anzutreten um einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtweltcup zu tun, ist Sabine allerdings abgerückt. „Durch die Infekte im Trainingslager auf Zypern und zuletzt zu Hause habe ich einfach zuviel Zeit verloren“ zeigt sie sich kritisch. Der auch ansonsten prall gefüllte Terminkalender einer Olympiasiegerin tat das übrige dazu, dass gerade die Vorbereitung in den letzten sechs Wochen nicht mehr so optimal gelaufen ist.
Umso erfreulicher war das Team-Ergebnis für Sabine in Schaan, da sich schon von dem etwas einlöste, was man sie sich vor der Saison erhofft hatte: „Wenn ich keinen optimalen Tag erwische, sollen die andern einspringen können. Das hat super funktioniert“

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 Sabine beim Sunshine Cup
Platz 3 beim Sunshine Cup/ 18.03.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Das Finale des Cyprus Sunshine-Cup in Voroklini auf Zypern war für Sabine ein weiterer Schritt in Richtung Formaufbau der aber auch zeigte, dass im Moment noch ein wenig fehlt zur besten Verfassung.
Im Damen-Rennen über vier sieben Kilometer lange Runden in Voroklini glich das Bild dem Wettkampf vom Sonntag zuvor.Die Schwedin Alexandra Engen und die Norwegerin Lene Byberg legten gleich zu Beginn ein hohes Tempo vor, dass die beiden central GHOST Pro Team-Fahrerinnen nicht mitgehen konnten. „Ich hatte am Anfang Mühe mit der Spitzenbelastung“, bekannte Sabine. Die Olympiasiegerin machte sich gemeinsam mit ihrer Teamkollegin und Petra Henzi (Schweiz) auf die Verfolgung, konnte jedoch den Abstand nicht mehr unter 45 Sekunden drücken. Henzi bekam technische Probleme und fiel zurück, und Sabine setzte sich vorübergehend alleine an die dritte Position, musste aber in einigen offenen Passagen alleine gegen einen kräftig blasenden Wind kämpfen, während sich das Führungsduo abwechselte.
„Ich habe einen guten Rhythmus gefunden aber in der dritten Runde habe ich einen technischen Fehler gemacht, dadurch wurde der Abstand wieder größer“, berichtete sie nach dem Rennen.
Lisi Osl schloss wieder auf und die beiden Teamgefährtinnen kämpften um den dritten Platz auf dem Siegerpodest, während sich an der Spitze Alexandra Engen leicht absetzen und den Sieg perfekt machen konnte.
Sabine war es vorbehalten für den ersten Podestplatz für das Team zu sorgen. Mit 2:11 Minuten Rückstand auf Engen (1:46:12 Stunden) überquerte sie in Voroklini zehn Sekunden vor Lisi Osl die Ziellinie.
„Im Blick auf die Erkältung, die mich diese Woche etwas beschäftigt hat, bin ich ganz zufrieden“, zog die Europameisterin Bilanz.

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 Sabine beim ersten Einsatz auf Zypern Sabines neues Bike: GHOST RT Lector central Team Edition
Erster Start auf Zypern/ 08.03.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim Sunshine-Cup in Agios Tychonas, Zypern, suchte Sabine ihre erste intensive Belastung. Das Resultat auf der Mittelmeer-Insel war dabei eher nebensächlich. Am Ende wurde es Rang 4. Der 5,76 Kilometer lange Kurs führte die Cross-Country-Biker durch Amathous, einer antiken Ruinenstadt, direkt an der Küste bei Limassol. Das Panorama war beeindruckend die Strecke aber äußerst anspruchsvoll „Es war schon sehr schwierig eine Stelle zu finden, an der man trinken konnte“, sagte Sabine nachdem Rennen.
Das Gelände war mit Felsen durchsetzt, die Trails mit vielen Steinen gespickt, so dass man permanent genau auf die Fahrlinie achten musste, um nicht zu stürzen. Damit war der erste Wettkampf nicht nur eine erste harte Belastung, sondern auch gleichzeitig wieder eine Anpassung ans Sportgerät Mountainbike.
„Das habe ich gesucht und war so ein idealer Einstieg in das intensivere Training mit einem erstes Intervalltraining“, meinte Sabine wobei es ihr auch darum ging wieder das Gefühl für das Mountainbike zu bekommen. Das war im Übrigen nagelneu und ist das erste GHOST RT Fullsupension Bike im exklusiven central Team Look.

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 Sabine beim Einstieg in "ihre" Loipe
Sabine mit „eigener“ Loipe/ 22.02.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Kaum aus dem sonnigen und warmen Grand Canaria in der Heimat zurück, stand Sabine schon wieder auf Skiern. Diesmal aber nicht zum trainieren sondern um „ihre“ eigene Loipe einzuweihen und der Bestimmung zu übergeben. Die „Sabine Spitz Loipe“ wird ab sofort als 35 km Runde für die Langlauf Fans auf dem Hotzenwald zur Verfügung stehen. Dabei ist es nicht nur was die Länge angeht, einer der anspruchsvollsten Schleifen die der Schwarzwald bietet. Innerhalb des gut ausgebauten Loipennetzes von Herrischried/ Görwhil - unweit von Bad Säckingen gelegen – hat die Spur mit herrlichen Ausblicken, knackigen Anstiegen und rasanten Abfahrten alles was das Langläuferherz begehrt und fordert die Langlauffans richtig. Das ist ganz nach dem Geschmack von Sabine. Denn Langlaufen ist schon seit Jahren ein fester Bestandteil ihrer Saisonvorbereitung. „Ich freue mich sehr und es macht mich auch stolz, dass diese schöne Runde nach mir benannt worden ist. Das ist eine Ehre für mich“ sagte Sabine zur Einweihung der Runde. Allerdings bekannte sie auch, dass sie im aktuellen Winter wohl kaum mehr dazukommen wird, diese selber noch zu laufen. „Bald geht es schon nach Zypern, wo ich die ersten Rennen bestreiten werde. Langlaufen steht leider erst im nächsten Winter wieder auf dem Programm“ sagte Sabine auf Nachfrage. Dafür setzte sie sich ans Steuer des Loipenspurgerätes und spurte die ersten Kilometer gleich selber.

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 Sabine in Baden-Baden bei "Sportler des Jahres"
Radsportlerin des Jahres / 13.01.2009
(Foto: Jürgen Burkard)
Sabine ist die Radsportlerin des Jahres 2008. Bei der traditionell von dem Fachmagazin RADSPORT durchgeführten Wahl entfielen 42,1 Prozent der Stimmen auf Sabine, die damit zum zweiten Mal nach 2003 die begehrte Auszeichnung entgegennehmen kann. Platz zwei und drei ging mit deutlichem Abstand an Hanka Kupfernagel (Werder/ 20,3 %) und Judith Arndt (Leipzig/15,8%). Schon im Dezember wurde Sabine vom Online Radsportportal rad-net.de zur Sportlerin des Jahres gewählt, wobei dort nicht zwischen Damen und Herren getrennt gewertet wurde.
„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Es ist schön, dass der Olympiasieg und die übrigen Erfolge 2008 von den Radsportfans so honoriert und wahr genommen werden Das ist einen tolle Anerkennung, auch für den gesamten Mountainbikesport. Vielen Dank dafür“ sagte Sabine zu der Auszeichnung.
Auch bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“, die alljährlich in Baden-Baden stattfindet und durch das Voting der Deutschen Sportjournalisten erfolgt, wurde Sabine für das sehr erfolgreiche Jahr 2008 mit Platz 6 gewürdigt und war somit erstmals unter den Top-Ten des gesamten Deutschen Sports zu finden

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