Sabine Spitz  |  professional mountainbike rider
 
Sabine Sptz  |  professional mountainbike rider
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Foto: Minkoff
(Foto: Minkoff) 

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"GOLD für die Olympiarebellin"
Sabine Spitz"GOLD für die Olympiarebellin" titelte "Bild am Sonntag" einen Tag nach dem Olympia Triumph von Sabine Spitz. Auch wenn die Ausnahmeathletin gewiss keine Rebellin ist, sagt die Schlagzeile schon viel aus über Sabine Spitz, die auch abseits der Rennpisten eine klare Meinung hat und diese auch formuliert, sei es als progressive Anti-Doping Kämpferin oder als Verfechterin der Menschenrechte in China. Erfolg um jeden Preis war noch nie die Lebensmaxime von Sabine Spitz. "Sei beharrlich wie ein Terrier aber nicht verbissen wie eine Bulldoge" formulierte sie in die Mikrofone der Journalisten, nach ihrem Erfolgsgeheimnis gefragt. Diese Lockerheit verbunden mit der Konzentration auf ein bestimmtes Ziel haben Sie zur einer der erfolgreichsten Athletinnen im Deutschen Sport gemacht. Als erste Deutsche gewann sie in Athen eine Olympische Medaille (Bronze) im Mountainbiken. Mit dem Olympiasieg ging für sie nun ein weiterer Traum in Erfüllung der schon in Sydney 2000 geboren wurde. Im Jahr 2003 holte sie ― ebenfalls als erste Deutsche ― den Mountainbike-WM-Titel. Die letzten beiden Jahre waren die bisher erfolgreichste für Sabine Spitz. Neben GOLD ein Peking gewann sie drei EM Titel und wurde viermal WM Zweite (Olympisches Cross Country und Marathon).

Die Karriere von Sabine Spitz verlief dabei sehr ungewöhnlich. Nach ersten Versuchen auf dem Mountainbike stand sie 1994 als 22-Jährige erstmals am Start eines Rennens. Bis dahin bestimmten das heiß geliebte Motorrad und Partys die Freizeit der Chemielaborantin.

Nach der überraschenden Qualifikation zur WM 1995 schaffte sie mit hartem Training und eisernem Willen Schritt für Schritt den Aufstieg bis zur Weltspitze. Das ihr dies von Experten nie zugetraut wurde, war für sie eher Motivation als Enttäuschung. Schon früh hatte sie die Vision, bei den Olympischen Spielen 2000 dabei zu sein. Mit dieser Perspektive ließ sich Sabine Spitz auch durch Rückschläge und Unwägbarkeiten nicht aus dem Konzept bringen. Als 1998 eine Verletzung und fehlende Sponsoren die Verwirklichung des Traums Olympia in Frage stellten, dachte sie nie ans Aufgeben und finanzierte die Saison aus eigenen Mitteln durch den Verkauf ihres Autos.

Trotz des alles überragenden Olympiasieges zeigt sich Sabine Spitz auch für die kommenden Jahre noch motiviert: "Warum soll ich aufhören?" entgegnet die 36ig Jährige fast schon empört auf die oft gestellte Frage nach dem möglichen Karriereende. "Mountainbiken ist für mich Passion. Aus jedem Erfolg nehme ich Motivation mit. Das gilt besonders für Olympiagold. Ich habe noch viele Ziele" und lässt dabei durchblicken, dass auch London 2012 noch ein Ziel sein könnte. Bis dahin will sie den Gesamtweltcup – der einzige Erfolg der ihr im Cross-Country bisher noch verwehrt blieb - und mindestens nochmals einen WM Titel gewinnen. Wer Sabine Spitz kennt, weiß dass das keine Worthülsen sind.

 


 
Foto: Minkoff
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