Sabine Spitz  |  professional mountainbike rider
 
Sabine Sptz  |  professional mountainbike rider
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Engagement

Sabine engagiert sich in vielerlei Hinsicht auch ausserhalb des Sports.
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Erstes Rennen 1993
Sabine Spitz 1994
In meiner Anfangszeit 1994 

Die "Krönung"
Gold bei Olympia 2008
Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking 


1990

Kauf eines Mountainbikes um etwas durch den heimatlichen Hotzenwald (südlichster Teil des Schwarzwaldes) zu fahren und die Natur zu erleben. Allerdings halten sich meine sportlichen Ambitionen in Grenzen. Mein Motorrad, Party und Discoabende haben eindeutig Priorität.


1992

Ich treffe meinen jetzigen Ehemann in einer Disco. Der ehemalige Langstreckenläufer ist begeisterter Radsportler und fährt auch etwas Mountainbike.


1993

Aus reiner Neugierde und weil ich meinem damaligen Freund nicht immer nur bei den Mountainbikerennen zuzusehen will, nehme ich erstmals bei einem richtigen Mountainbike-rennen teil: Letzter Platz! Trotzdem folgen weitere Renneinsätze.

1994

Meine erste komplette Mountainbike-Saison Ich bestreite ausschließlich Rennen in der nahe gelegenen Schweiz. Eine bessere Schule gibt es nicht und nach ersten Erfolgen interessiert sich auch der Schweizer Nationaltrainer für mich.

1995

Die Mountainbike Weltmeisterschaft findet im heimischen Schwarzwald (Kirchzarten) statt. „Da muß ich dabei sein“ dachte ich. Ein verrückte Idee als Nobody daran teilnehmen zu wollen. Doch ich schaffe tatsächlich die Qualifikation und erreiche mit Rang 45 ein beachtliches Ergebnis. Das Rennen vor mehr als 30000 Zuschauer wird zu einem Schlüsselerlebnis für mich. Damals auch der gewagte und vielleicht noch nicht ganz ernst gemeinte Ausblick: Die Olympiade! Das Folgejahr war natürlich noch zu früh für mich (Mountainbike war 1996 erstmals olympisch), doch die Vision, der Traum im Jahr 2000 als eine von zwei Deutschen Starterinnen dabei sein ist geboren

1996-1998

„Step by Step“ rücke ich in der Hierarchie der besten Deutschen Mountainbikerinnen nach oben. 1996 werde ich erstmals in den Kreis der Nationalmannschaft berufen.1998 nach einer Verletzung in der Vor-bereitungsphase stehe ich ohne Sponsor für die bevorstehende Saison da. Entschlossen und mit dem großes Ziel Olympia-teilnahme im Hinterkopf , verkaufte ich mein Auto um die Saison aus eigener Tasche zu finanzieren Meine Beharrlichkeit zahlt aus. Mit der Deutschen Vizemeisterschaft und ersten Plätzen unter den besten 15 im Weltcup werden die Teams auf mich aufmerksam. Infolge dessen erhalte ich für 1999 einen Vertrag bei einem internationalen Topteam


1999

In meinem ersten Jahr bei einem internationalen Team finde ich mich mit meinen Teamkollegen aus ganz Europa (u.a. Caroline Alexander, Roel Poulissen, und Henrik Djiernis) bestens zurecht. Ich kann viel von den Erfahrungen der andern – z.B. dem dreifachen Weltmeister Djiernis – profitieren und fahre unter der Regie von Team-manger Simon Burny eine sehr gute Saison. Das Jahr mit den gemachten internationalen Erfahrung bringt mich deutlich weiter.


2000

Mittlerweile darf ich mich zu den besten 20 Mountainbikerinnen der Welt zählen, so dass der Traum Olympia in greifbare Nähe rückt. Um dabei zu sein muß ich mich zweimal unter die besten 15 im Weltcup plazieren. Es wird ein echtes Nervenspiel. Erst bei der letzten Qualifikationsmöglichkeit schaffe ich den erlösenden zweiten 15 Rang. Mein Traum ist war geworden und ich fahre nach Sydney. Olympia wird ein tolles Erlebnis und mit Rang neun auch ein großer sportlicher Erfolg


2001

Beflügelt von Olympia und wie befreit gelingt mir 2001 eine unglaublich gute Saison, die mich auf Rang 2 der Weltrangliste bringt. Damit habe ich den Sprung an die Weltspitze geschafft. Nach dem Gewinn der Vize Europameisterschaft – meine und auch für den BDR, die erste internationale Medaille – gewinne ich als krönenden Abschluß der Saison bei den Weltmeisterschaften in Vail/ USA die Bronzemedaille. Auch das ist eine Premiere: Denn es ist das erste Edelmetall für Deutsche Elite Mountainbiker bei einer WM!


2002

Im neuen Jahr kann ich trotz gestiegenem Erwartungsdruck meine Erfolge fortsetzen. Nach 10 Jahren ohne Deutschen Erfolg im Mountainbike Weltcup gewinne ich in Vancouver – eine tolle Mountainbikestrecke - meinen ersten Weltcup. Das bringt mich auch auf Platz 1 der Weltrangliste, wo bis dato noch keine Deutschen vorzufinden waren. Mit zwei weiteren Bronze Medaillen bei EM, WM werde ich schon 2002 als erfolgreichste Deutsche Mountainbikerin aller Zeiten bezeichnet. Den Sieg im Gesamtweltcup verpasse ich zwar knapp, Rang zwei ist aber ebenfalls ein großer Erfolg für mich.


2003

Mit drei zweiten Plätzen in Folge bei den ersten drei Mountainbike Weltcups kann ich mich erneut verbessern. Allerdings läuft im weiteren Verlauf des Jahres nicht alles rund. Ein viraler Infekt vor dem vierten Weltcup in Kanada beendet erst einmal die erfolgreiche erste Saisonhälfte und läßt die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften zur Zitterpartie werden. Bei der EM zwei Wochen vor der WM läuft es gar nicht nach Wunsch, so dass ich mich mit Rang 8 zufrieden geben muß. Trotzdem habe ich den Glauben an meine eigene Stärke nicht verloren. Mit der richtigen Taktik und meinen fahrtechnischen Fähigkeiten schaffe ich auf dem sehr anspruchsvollen Kurs in Lugano, was Außenstehende wohl kaum noch für möglich hielten: Ich hohle den WM Titel 2003. Mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft darf ich als erste Deutsche das Regenbogentrikot überstreifen. Mit diesem Triumph erfüllt sich ein weiterer sportlicher Traum von mir.

2004

Als Weltmeisterin läuft nicht alles rund, trotzdem gewinnt sie das erste olympische Edelmetall für Deutschland in Athen.


2005

In acht Weltcups immer auf dem Podium, Platz 2 in der Weltcup-Gesamtwertung.


2006

EM Bronze und der dritte Platz im Gesamtweltcup unterstreichen trotz gesundheitlicher Probleme am Saisonanfang die Zugehörigkeit zur Weltspitze.


2007

Nach eher magerem Vorjahr (die Presse sah den Zenit bereits überschritten) gab Sabine richtig Gas und fuhr die bis dahin erfolgreichste Saison mit zwei EM Titeln und zwei Vize-WM Titeln.


2008

GOLD bei Olympia + 2x WM Silber, EM Titel und Platz 1 in der Weltrangliste 2008 sind die Eckdaten dieses unglaublichen Jahres.


2012

Mit Silber bei den Olympischen Spielen in London komplettiert Sabine Ihre olympische Medaillen-Sammlung. (Bronze 2004 Athen, Gold 2008 Peking)

 


 
Erster EM-Start 1996
Sabine Spitz | 1996
Nominierung ins Nationalteam 1996 

WM Titel 2003
Sabine Spitz | 2003
Weltmeistertitel 2003